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Difu-Berichte 1/2017 - Herzlich willkommen: Norderstedt im Kreis der Difu-Zuwenderstädte

Seit diesem Jahr nutzt auch die Stadt Norderstedt die Difu-Serviceleistungen und profitiert von Studienergebnissen, Fortbildung und Beratungsangebot des Instituts.

In der schleswig-holsteinischen Stadt Norderstedt (Kreis Segeberg) stehen die Zeichen kontinuierlich auf Wachstum. Die Einwohnerzahl der Kommune, die unmittelbar an den Nordwesten Hamburgs angrenzt und seit 2005 den Sonderstatus der "Großen kreisangehörigen Stadt" besitzt, ist seit der Stadtgründung im Jahr 1970 bis heute von 55.000 auf mehr als 79.000 angestiegen. Und vor allem der Wirtschafts- und Gewerbestandort Norderstedt konnte ausgebaut werden. In der Breite von einer Vielfalt mittelständischer Unternehmen geprägt, beherbergt dieser Wirtschaftsstandort auch Großunternehmen von Weltruf wie Casio (Europazentrale), Jungheinrich und Tesa.

Foto: Luftbildaufnahme von Norderstedt

 

Norderstedt profitiert von seiner Lagegunst in der Metropolregion und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hamburg und nutzt diese bestmöglich aus. In den vergangenen Jahrzehnten wurden weit reichende Entscheidungen innerhalb der Stadt gefällt, teils gegen den vorherrschenden Trend, die sich bis heute positiv auswirken. Anfang des Jahrtausends und lange vor anderen Kommunen setzte Norderstedt mit dem kommunalen Kommunikationsunternehmen wilhelm.tel auf die Glasfaser- Technologie. Eine Technik, die der Stadt und ihren Unternehmen ein vorbildliches High-Speed- Netz zur Datenübertragung bescherte und sich zum "Export-Schlager" entwickelte. In der Nähe zum Flughafen Hamburg wurden in Zeiten der Finanzkrise großflächige Gewerbegebiete ausgewiesen, in denen heute vor allem auch namhafte Logistikunternehmen ihren Standort haben.

Seit der Jahrtausendwende hat die Stadt viele nachhaltige Entwicklungen angestoßen und realisiert. Dazu zählte die Ausrichtung der schleswigholsteinischen Landesgartenschau 2011 mit einem neuen Stadtpark, der sich dauerhaft zum beliebten Erholungs- und Veranstaltungsort entwickelte. Auf nachhaltige Entwicklungen zu setzen, hat sich für die Stadt bezahlt gemacht: In Form eines Imagegewinns, dem Zugewinn von Lebensqualität für die Bevölkerung und nicht zuletzt als Kostenvorteil. So konnten dank vielfältiger Maßnahmen zum Klimaschutz mehrere Millionen Euro an Energiekosten eingespart werden. Als Teilnehmerin des bundesweiten Projekts "Zukunftsstadt" und als digitale Modellkommune übernimmt die Stadt Norderstedt innerhalb der kommunalen Familie eine Vorreiterrolle, um nachhaltige und damit zukunftsfähige Visionen zu entwickeln.

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