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Difu-Berichte 1/2017 - 225.000 Euro Preisgeld für klimaaktive Kommunen

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks prämierte in Berlin die Gewinner des Wettbewerbs "Klimaaktive Kommune 2016" im Rahmen der 9. Kommunalen Klimakonferenz.

Die Gewinner im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2016" stehen fest. Aus 99 Bewerbungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen aus ganz Deutschland hat die Jury neun Kommunen ausgewählt, die mit ihren Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beeindruckten. Jeder Preisträger erhielt 25.000 Euro Preisgeld, das in den Schutz des Klimas und die Klimafolgenbewältigung zu reinvestieren ist. Damit werden die Gewinner nicht nur für das bisher Geleistete belohnt, sondern stoßen weitere Klimaprojekte an. Ausgelobt wird der Wettbewerb seit 2009 vom Bundesumweltministerium zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Foto der Teams aus den Preisträgerkommunen

 

Bekannt gegeben und gekürt wurden die Gewinner des Wettbewerbs "Klimaaktive Kommune 2016" auf der 9. Kommunalen Klimakonferenz, die am 28. und 29. November 2016 in Berlin stattfand. Unter dem Titel "Schnittstellen erkennen – Synergien nutzen" empfingen das Bundesumweltministerium und das Deutsche Institut für Urbanistik Klimaakteure aus ganz Deutschland. Prof. Martin zur Nedden, Difu-Institutsleiter, betonte zum Konferenzstart die Bedeutung von interdisziplinärer Zusammenarbeit und thematischen Anknüpfungspunkten. Klimaschutz und Klimaanpassung werden vielerorts als Querschnittsaufgabe und Chance begriffen: Um Energie zu sparen, Kosten zu senken, die regionale Wertschöpfung voranzutreiben und unsere Städte und Gemeinden lebenswerter und zukunftsgerechter zu gestalten. Mode rator und Diplom-Meteorologe Sven Plöger stimmte das Publikum mit einem Impulsvortrag zu klimatischen Veränderungen auf die darauffolgenden Diskussionsrunden ein. Experten aus verschiedenen Fachbereichen diskutierten den Zusammenhang von Klimaschutz und Klimaanpassung mit den Themen Mobilität, Urbanes Grün und Siedlungsentwicklung. Zusätzlich angeregt wurden die Gespräche durch Experten-Statements in Videoclips und durch die Einbindung des Publikums, das seine Einschätzung immer wieder mit roten und grünen Abstimmungskarten zum Ausdruck bringen konnte. Der fachliche Austausch wurde am zweiten Konferenztag in drei unterschiedlichen Foren fortgesetzt.

Höhepunkt des ersten Veranstaltungstages war die Auszeichnung der neun Preisträger im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2016".

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergab die Preise zusammen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände – Georg Huber vom Deutschen Landkreistag, Axel Welge vom Deutschen Städtetag und Roland Schäfer vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Hendricks betonte die Bedeutung der Klimaaktivitäten vor Ort: "Die Kommunen zeigen, wie Klimaschutz und Klimaanpassung vor Ort erfolgreich umgesetzt werden können. Kommunen sind Schlüsselakteure bei der Gestaltung eines klimaneutralen Deutschlands. Dieser Wettbewerb bringt wahre Klimaschutz-Erfolgsstories auf die Bühne, die viele weitere Kommunen zum Engagement im Klimaschutz motivieren werden. Die Preisträger-Kommunen, aber auch alle anderen Bewerbungen, zeigen: Klimaschutz ist ein wichtiger Impulsgeber für die Entwicklung wirtschaftlich erfolgreicher und zukunftsfähiger Regionen. Denn Klimaschutz steht für Innovation, Lebensqualität und regionale Wertschöpfung."

Foto von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks

 

Die neun gleichrangigen Gewinner

Kategorie 1: Kommunale Klimaprojekte durch Kooperation (44 Bewerbungen)

  • Stadt Uebigau-Wahrenbrück (Brandenburg)
    Kooperationsprojekt – Brikettfabrik "Louise" als außerschulischer Lernort
  • Landkreis Ebersberg (Bayern)
    Virtuelles Kra™werk als kommunales Gemeinscha™sprojekt
  • Enzkreis (Baden-Württemberg)
    CO2-Vermeidung und CO2-Kompensation im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit

Kategorie 2: Klimaanpassung in der Kommune (11 Bewerbungen)

  • Stadt Arnsberg (Nordrhein-Westfalen)
    Klimaanpassung durch Renaturierung von Gewässern im Stadtgebiet
  • Stadt Jena (Thüringen)
    Stadt- und Straßenbäume im Klimawandel
  • Stadt Karlsruhe (Baden-Württemberg)
    Anpassung an den Klimawandel – Bestandsaufnahme, Strategie, Umsetzung

Kategorie 3: Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen (44 Bewerbungen)

  • Landkreis Elbe-Elster (Brandenburg)
    Schulwettbewerb – Klimaschutz ist (eine) Kunst
  • Stadt Emden (Niedersachsen)
    Ein Schlemmerfest setzt Zeichen. Emden à la Carte. Regionale Küche – köstlich und klima freundlich
  • Stadt Ettlingen (Baden-Württemberg)
    Energiesparboxen-Reihe für den Klimaschutz
Weitere Informationen: 

Anna Hogrewe-Fuchs
+49 221 340308-18
hogrewe-fuchs@difu.de

Ulrike Vorwerk, M.A.
+49 221 340308-17
vorwerk@difu.dee

Filme, Fotos und detaillierte Beschreibungen von den ausgezeichneten Projekten und der Preisverleihung finden Sie unter
www.klimaschutz.de/wettbewerb2016

Wettbewerbsrunde 2017 läuft
Kommunen und Regionen sind deutschlandweit aufgerufen, mit vorbildlichen Projekten am Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2017" teilzunehmen.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2017.
www.klimaschutz.de/wettbewerb2017

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