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Difu-Berichte 1/2013 - Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden

Preisträger 2012 / Neue Wettbewerbsrunde 2013
Difu als Bewertungspartner und in der Jury vertreten

Logo NachhaltigkeitspreisAm 6. Dezember 2012 wurde erstmalig der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. Der Preis ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. sowie Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Er stand unter der Schirmherrschaft von Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble. In der sechzehnköpfigen Jury wirkten u. a. Prof. Dr. Klaus Töpfer, Christina Rau, Ole von Beust, Petra Roth, Beate Weber-Schuerholz, Hans-Joachim Reck und Difu-Institutsleiter Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann mit.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird bereits seit 2008 jährlich an nachhaltig agierende Unternehmen verliehen.

Das Difu hat als Partner der Stiftung Vorschläge für das spezifische kommunalbezogene Bewertungsverfahren in Anlehnung an die bisherige unternehmensbezogene Methodik entwickelt und übernahm federführend die Auswertung der Städtebewerbungen. Weitere Partner bei der Konzeption des Assessments und bei der Bewertung der Einreichungen waren das Wuppertal Institut und ICLEI. Hintergrund der Difu-Beteiligung sind die umfangreichen Kenntnisse des Instituts im Themenfeld „Nachhaltigkeit“ und die langjährigen methodischen Erfahrungen mit Benchmarks und Wettbewerben.

Im elektronischen Fragebogen waren in den sechs Themenfeldern Governance & Verwaltung, Klima & Ressourcen, Mobilität & Infrastruktur, Wirtschaft & Arbeit, Bildung & Integration sowie Lebensqualität & Stadtstruktur konkrete Maßnahmen zu beschreiben. Die Selbsteinschätzung der Bewerber nach jeweils vier „Exzellenzstufen“ wurde von den Methodikteams im Difu, Wuppertal Institut und bei ICLEI geprüft und ggf. korrigiert. Im Ergebnis entstand eine Shortlist herausragender Bewerbungen, auf deren Basis die Jury die Entscheidung über die Nominierten und die Preisträger traf. Dabei wurde auch die unterschiedliche Leistungsfähigkeit großer und kleiner Städte sowie von Kommunen mit guter und schlechter Finanzlage angemessen berücksichtigt.

Insgesamt beteiligten sich 119 Städte und Gemeinden aus allen Teilen Deutschlands an dem Wettbewerb. Die Bewerbungen zeigen, dass trotz knapper kommunaler Kassen erfolgreiche ökologische und soziale Projekte realisierbar sind. Die Vorreiter nachhaltiger Entwicklung setzen vor allem auf starke Einbindung der Bürger, weitgehende Vernetzung der Maßnahmen und innovative Konzepte. Die glanzvolle Preisverleihung fand im Rahmen des ersten Kommunalkongresses zum Deutschen Nachhaltigkeitstag mit rund 700 Teilnehmern statt.

Als Preisträger wurden ausgezeichnet:
Freiburg im Breisgau (Großstädte), Neumarkt i. d. Oberpfalz (Städte mittlerer Größe), Wunsiedel (kleinere Städte und Gemeinden), Solingen (Sonderpreis Governance & Verwaltung), Alheim (Sonderpreis Klima & Ressourcen), Leipzig (Sonderpreis Lebensqualität & Stadtstruktur) und Gelsenkirchen (UNESCOSonderpreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“). Die drei Preisträger der Hauptpreise durften sich über jeweils 35 000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung freuen. Über die Preisträger hinaus zeichnen sich alle nominierten Kommunen durch bemerkenswerte Nachhaltigkeitsleistungen aus. Dr. Wolfgang Schäuble, Prof. Klaus Töpfer, Petra Roth und weitere Prominente überreichten die Preise an die (Ober-)Bürgermeister der prämierten Städte und Gemeinden. Ehrenpreisträger waren u.a. Jahrhundertarchitekt Lord Norman Foster und Emiko Okuyama, Bürgermeisterin der durch die Tsunami-Katastrophe zerstörten japanischen Millionenstadt Sendai.

Foto Gewinner

Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Großstädte“: Burkhard Jung, Oberbürgermeister Stadt Leipzig; Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Ehrenpreisträger 2008; Dr. Dieter Salomon, Oberbürgermeister Stadt Freiburg; Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister Stadt Augsburg

Foto: Mario Firyn

Foto Gewinner

Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Städte mittlerer Größe“: Werner Spec, Oberbürgermeister Stadt Ludwigsburg; Dr. Bernhard Matheis, Oberbürgermeister Stadt Pirmasens; Thomas Thumann, Oberbürgermeister Stadt Neumarkt i.d. Oberpfalz; Boris Palmer, Oberbürgermeister Universitätsstadt Tübingen

Foto: Mario Firyn

Foto Gewinner

Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Kleinstädte und Gemeinden“: Jürgen Lübbers, Bürgermeister Samtgemeinde Barnstorf; Karl-Willi Beck, Erster Bürgermeister Stadt Wunsiedel; Thomas Herker, Erster Bürgermeister Stadt Pfaffenhofen a.d. Ilm; Georg Lüdtke, Bürgermeister Gemeinde Alheim

Foto: Mario Firyn

Neue Wettbewerbsrunde 2013
Der deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden wird auch im Jahr 2013 wieder ausgerichtet und durch das Difu als Assessmentpartner begleitet. Anregungen aus den Städten zu Verbesserungen am Wettbewerbskonzept sind jederzeit willkommen. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2013.

Weitere Informationen: 

http://www.nachhaltigkeitspreis.de

Dr. rer. pol. Busso Grabow
Telefon: 030/39001-248
E-Mail: grabow@difu.de

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