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Difu-Berichte 1/2012 - Die Flächennutzungsplanung – Räumlicher Ordnungsrahmen der Stadtentwicklung

Reichweite und Aktualität am Beispiel Berlin

In Flächennutzungsplänen komprimieren sich die planerischen Ziele einer Gemeinde. Von daher sind sie zukunftsorientiert und müssen, auf Prognosen und Annahmen gestützt, den Rahmen setzen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung sowie für Schwerpunkte der künftigen Bodennutzung. Wie auch andere wichtige Faktoren und Bedingungen der Planung unterliegen diese Annahmen regelmäßigen Veränderungen. Planungen können daher nur einen bestimmten Zeitraum in den Blick nehmen und müssen kontinuierlich daraufhin überprüft werden, inwieweit sich Grundannahmen und Rahmenbedingungen verändert haben und ob sich hieraus das Erfordernis einer grundlegenden Gesamtüberarbeitung, einer sachlichen bzw. teilräumlichen Ergänzung oder einer Änderung des ursprünglichen Planungskonzepts ergibt.

Der Flächennutzungsplan (FNP) für die Bundeshauptstadt Berlin wurde in den Jahren 1990 bis 1994 erarbeitet. Er bildet seitdem die Grundlage für das Zusammenwachsen des vereinten Berlins und die räumliche Entwicklung der Stadt und wird durch Einzeländerungen ständig aktuell gehalten.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat sich angesichts veränderter Anforderungen an die Stadtplanung der Frage gestellt, ob die dem FNP zugrunde liegenden Grundannahmen und Zielsetzungen noch aktuell sind, ob die Änderungspraxis den planerischen Erfordernissen gerecht wird und wie das Instrument Flächennutzungsplanung transparent und kohärent weiterentwickelt werden kann. Das Deutsche Institut für Urbanistik wurde beauftragt, die Evaluation des Berliner Flächennutzungsplans zu unterstützen und im Jahr 2011 eine entsprechende Studie zu erarbeiten.

Foto Tempelhofer Flugfeld
Auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes Berlin-Tempelhof

In der Studie wurde untersucht, wie die Flächennutzungsplanung als gesamtstädtischer räumlicher Ordnungsrahmen auf aktuelle Anforderungen wie Klimaschutz und Klimaanpassung, demografischer Wandel oder auch unterschiedliche Formen der Bürgerbeteiligung reagieren kann. Zu diesem Zweck wurden die Grundannahmen und strategischen Planungsziele des Berliner Flächennutzungsplans in den Blick genommen, das Ineinandergreifen informeller Planwerke und formeller Bauleitplanung geprüft und Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Darüber hinaus wurde anhand ausgewählter FNP-Änderungen nachvollzogen, wie mit einer sukzessiven Fortschreibung des Flächennutzungsplans dessen Aktualität und Tragfähigkeit gewährleistet werden kann.

Die Schlussfolgerungen und Empfehlungen sind in der Grundstruktur übertragbar auf andere Städte, die sich in vergleichbarer Weise die Frage stellen, wie ein Flächennutzungsplan zu einem stets aktuellen und effektiven Steuerungsinstrument ausgestaltet werden kann.

Die Ergebnisse werden als Sonderveröffentlichung publiziert und können als Printexemplar ab ca. Ende März über die Difu- Homepage bestellt werden: http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte-12012/die-flaechennutzungsplanung-raeumlicher-ordnungsrahmen-der.html

Weitere Informationen: 

PD Dr. Arno Bunzel
Telefon: 030/39001-238
E-Mail: bunzel@difu.de

Dipl.-Ing. Daniela Michalski
Telefon: 030/39001-270
E-Mail: michalski@difu.de

Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss
Telefon: 030/39001-296
E-Mail: strauss@difu.de

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