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Difu-Berichte 1/2010 - Modellvorhaben der Sozialen Stadt - Gute Beispiele für sozial-integrative Projekte

Heft: Modellvorhaben der Sozialen Stadt Foto: Job Tiger – Modellvorhaben in Brandenburg an der Havel

Job Tiger – Modellvorhaben in Brandenburg an der Havel

Foto: Der „BauHof“ kocht – Modellvorhaben in Wiesbaden

Der „BauHof“ kocht – Modellvorhaben in Wiesbaden

Modellvorhaben der Sozialen Stadt:
http://edoc.difu.de/edoc.php?id=GXAS0FUK

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) bietet seit dem Jahr 2006 die Möglichkeit an, im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt auch Projekte im sozial-integrativen Bereich als Modellvorhaben durchzuführen. Sie haben das Ziel, das Engagement und die Zusammenarbeit lokaler Akteure und Partner sowie von Quartiersbewohnern für Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Integration und Gesundheit im Sinne des integrierten, fachübergreifenden Entwicklungsansatzes zu stärken. Im Mittelpunkt sollen neue Ansätze stehen, bei denen tragfähige Partnerschaften mit Institutionen und Akteuren gebildet werden, die weitere Mittel oder personelle Ressourcen einbringen. Hierdurch sollen die fachübergreifende Kooperation und die Bündelung unterschiedlicher Finanzierungsmöglichkeiten gestärkt werden.

Für die Modellvorhaben hat der Bund das Programm Soziale Stadt seit 2006 aufgestockt und zugleich das Förderspektrum erweitert: Von 2006 bis 2008 konnten von den Programmmitteln insgesamt 95 Mio. Euro Bundesmittel zur Finanzierung von Modellvorhaben eingesetzt werden, im Haushaltsjahr 2009 wurden erneut 27,5 Mio. Euro für diesen Zweck zur Verfügung gestellt.

Bis heute werden bundesweit mehr als 520 Modellvorhaben in rund 280 Programmgebieten der Sozialen Stadt unterstützt. Vor dem Hintergrund der Vielfalt der Modellvorhaben wurde die Bundestransferstelle Soziale Stadt beim Difu vom BMVBS beauftragt, „gute Beispiele“ für Modellvorhaben zu identifizieren und in einer Broschüre zusammenzutragen. „Gute Praxis“ wurde dabei nicht im Sinne eines Rankings verstanden. Vielmehr ging es darum, gelungene Modellvorhaben in den unterschiedlichen thematischen Bereichen exemplarisch und damit stellvertretend für viele andere vorzustellen. Ziel ist es, bewährte Lösungsansätze nachvollziehbar zu illustrieren und sowohl zum „Nachahmen“ als auch zur Entwicklung eigener Ideen anzuregen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Förderung der Modellvorhaben in den Kommunen auf große Resonanz stößt. Durch sie wird das Engagement in der Sozialen Stadt zusätzlich gestärkt, indem Kosten für sozial-integrative Projekte übernommen werden, die in den meisten Fällen ohne diese Förderung nicht bzw. nur in Teilen realisiert werden können. Viele Modellvorhaben demonstrieren, dass eine effektive Bündelung  unterschiedlicher öffentlicher und privater Finanzmittel, das fruchtbare Zusammenspiel von Akteuren sowohl innerhalb als auch außerhalb von Politik und Verwaltung sowie die Verknüpfung von städtebaulichen und sozialen Projekten im Sinne der Grundphilosophie der Sozialen Stadt möglich sind. Ziel muss es nun sein, das bisher Modellhafte zum Regelfall werden zu lassen – vor allem durch

  • die stärkere Mitwirkung der Politikbereiche Soziales, Bildung, Arbeit, Wirtschaft, Gesundheit, Umwelt, sofern sie im Zusammenhang mit der Sozialen Stadt bisher weniger aktiv waren, sowie
  • die stärkere Einbeziehung von (Finanz-) Ressourcen unterschiedlicher Partner außerhalb von Politik und Verwaltung (Freie Träger, Wohnungswirtschaft etc.).


 

Weitere Informationen: 

Dipl.-Ing. Christa Böhme
Telefon: 030/39001-291
E-Mail: boehme@difu.de

Dipl.-Geogr. Thomas Franke
Telefon: 030/39001-107
E-Mail: franke@difu.de

Bestellungen:
E-Mail: sozialestadt@difu.de
Telefax: 030/39001-269