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Wohneigentum als Chance für Stadtentwicklung und Integration

Dr. rer. soc. Bettina Reimann (Projektleitung), Dr. Beate Hollbach-Grömig (Bearb.), Dipl.-Soz. Detlef Landua (Bearb.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Auftraggeber)
Veröffentlichungsangaben
Difu-Papers, 2014, 16 S.

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ISBN: , Preis: 5.00€


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Die Wohneigentumsquote in Deutschland liegt bei knapp 51 Prozent. Hierbei ist die Wohneigentumsquote von Personen ohne Migrationshintergrund mit rund 55 Prozent deutlich höher als die Wohneigentumsquote von Personen mit Migrationshintergrund (rund 33 Prozent). Gleichwohl haben Letztere in den vergangenen Jahren deutlich stärker Wohneigentum gebildet als Personen ohne Migrationshintergrund.

Die Untersuchungsergebnisse dieser Studie belegen, dass mit der Wohneigentumsbildung von Haushalten mit Migrationshintergrund vielfältige Chancen für die Stadtentwicklung verbunden sind. Allerdings ist hierfür weniger ausschlaggebend, dass Personen und Haushalte mit Migrationshintergrund Wohneigentum bilden, als dass dieses in bestimmten Quartieren gebildet wird. Positive Wechselwirkungen zwischen Eigentumserwerb und Quartiersentwicklung sind vor allem in solchen Quartieren festzustellen, die Entwicklungsbedarf haben, als benachteiligt eingestuft werden oder um eine Zukunftsperspektive ringen. In diesen Gebieten unterstützt die Wohneigentumsbildung die Stabilisierung. Insbesondere in Programmgebieten der Sozialen Stadt und des Stadtumbaus ist die Wohneigentumsbildung von Haushalten mit Migrationshintergrund für eine positive Zukunftsentwicklung genutzt worden. Durch ein vielfältiges Angebot an Mehrfamilien- oder Einfamilienhäusern sowie durch den Mix aus Miete und Wohneigentum konnten das Wohnangebot und Wohnqualitäten im Quartier verbessert werden. Leerstände ließen sich abbauen, Sanierungsstaus teilweise aufheben, und bauliche Aufwertungen wurden vorgenommen.

Die in diesem Difu-Paper erarbeiteten Handlungsempfehlungen behandeln vor diesem Hintergrund die programmatische Positionierung, erforderliche Strategien, Maßnahmen und Strukturen. Sie richten sich vor allem an kommunale Akteure, betonen jedoch die erforderliche Unterstützung durch Bund und Länder.

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