Printexemplare bestellen

Warenkorb

eBooks bestellen

Lokale Agenda 21 - Umwelt und Gesundheit (Teil 1)

Expertise: Kommunale Praxis

Von Christa Böhme, Bettina Reimann und Ulla-Kristina Schuleri-Hartje
Unter Mitarbeit von Wenke Girmann-Russ, Marcus Pierk und Waldemar Süß
Im Auftrag des Umweltbundesamtes

Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2005, 240 S., deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen

Das Themenfeld „Umwelt und Gesundheit“ hat in den letzten Jahren vor allem in Hinblick auf Gesundheitsvorsorge und Gesundheitsförderung international und national an Bedeutung gewonnen. Aktivitäten der Kommunen kommt bei der Vernetzung der Politikfelder Umwelt und Gesundheit und der Entwicklung nachhaltig gesundheitsverträglicher Umweltverhältnisse eine zentrale Rolle zu. Dabei erscheint es weder zweckmäßig noch aussichtsreich, Parallelstrukturen im Sinne „Kommunaler Aktionspläne Umwelt und Gesundheit“ zu bereits vorhandenen kommunalen Strukturen mit ähnlicher Programmatik und Arbeitsweise aufzubauen. Vielmehr wird es von Fachleuten für sinnvoll gehalten, an bestehende Strukturen in den Kommunen anzuknüpfen und eine stärkere Vernetzung der einzelnen Akteure anzustreben. In diesem Zusammenhang wird vor allem auf die Lokale Agenda 21 hingewiesen.

Das Difu hat sich daher gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern (agenda-transfer, Agentur für Nachhaltigkeit GmbH; Fachhochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen; Institut für Medizinsoziologie am Universitätsklinikum Eppendorf der Universität Hamburg; Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen) in einer im Rahmen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG) vom Umweltbundesamt geförderten und empirisch angelegten Expertise mit folgenden Fragen beschäftigt:

  • Inwieweit werden die Potenziale der Lokalen Agenda 21 im Hinblick auf eine Verknüpfung und Vernetzung der Themenbereiche Umwelt und Gesundheit auf kommunaler Ebene bereits ausgeschöpft?
  • Welche erfolgreichen Strategien und Projekte werden in der kommunalen Praxis hierfür entwickelt und umgesetzt?
  • In welchen Bereichen existieren Kooperations- und Kommunikationsbarrieren oder andere Hemmnisse?
  • Welche Informations- und Unterstützungsbedarfe bestehen in diesem Zusammenhang bei den Vor-Ort-Akteuren?