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"Ja mach nur einen Plan... " Bildungsprogramme im Elementarbereich

Publikation
Veröffentlichungsangaben
Hinweis: Printausgabe vergriffen

Dieser Titel von Brechts Ballade über die Unzulänglichkeit menschlichen Lebens war zugleich auch der Titel einer Tagung zum Thema "Umsetzung von Bildungsprogrammen im Elementarbereich", die am 24./25.11. 2005 in Berlin stattgefunden und noch viele Fragen für die Zukunft offen gelassen hat.

Momentan gibt es einerseits eine hohe Erwartungshaltung bei den Eltern, wie Kindertageseinrichtungen den Bildungsauftrag in der Praxis umsetzen, andererseits sehen sich viele Fachkräfte unter Druck, diese neuen Anforderungen kreativ aufzunehmen. Eine Praxisanleitung auf Träger- und Multiplikatorenebene fehlt aber noch als Orientierungsgrundlage.

Ziel der Tagung war es daher, sich darüber auszutauschen, wie der Stand der Umsetzung bundesweit einzuschätzen ist und welche (unterschiedlichen) Wege hierbei in den einzelnen Bundesländern gegangen werden. Es wurde danach gefragt, was die unterschiedlichen Konzepte der Länder "bringen" und welche Teile davon verbindlich gemacht werden könnten.

Bisher gibt es in der Praxis zwar eine große Vielfalt von Gesetzen, Vereinbarungen, Verabredungen, Leitlinien, Empfehlungen und Rahmenplänen, viele konzeptionelle und rechtlich-strukturelle Fragen sind aber noch ungelöst.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Fragen:

  • ob derzeit die strukturellen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Bildungsprogrammen überhaupt gegeben sind,
  • wie eine Praxisumsetzung auf Multiplikatoren- und Trägerebene erfolgen kann,
  • wie dieser selbst gestaltbare Raum mit Inhalten aufgefüllt werden kann,
  • welche Standards dabei zu beachten sind und
  • wie die Anteile der verschiedenen Professionen bei der Umsetzung aussehen sollten.

"Ein Bildungsplan ist ein Instrument, ein Werkzeug, das zwar unerlässlich ist, aber eine Reform im Elementarbereich noch nicht gewährleistet."
(Prof. Dr. Dr. Dr. W. Fthenakis im Vorwort zum Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan, siehe Beitrag von Eva Reichert-Garschhammer)

Aus dem Inhalt

Vorwort:

Kerstin Landua, Leiterin der Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe, Verein für Kommunalwissenschaften e.V., Berlin

Fachreferate:

  • Neuer Schwung für die Bildungsdebatte
    Detlef Diskowski, Leiter des Referates Kindertageseinrichtungen, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Potsdam
  • Bildungsprogramme: Warum und Wofür? Ziel, Auftrag, verbindende Elemente
    Bernhard Eibeck, Referent für Jugendhilfe und Sozialarbeit beim Hauptvorstand der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Frankfurt/Main
  • Bildungsprogramme aus Elternsicht: Erwartungen und Erfahrungen
    Irina Blümel, Vorsitzende des Stadtelternbeirates der Stadt Dresden

Inputreferate in den Arbeitsgruppen:
Was bedeutet das neue Verständnis vom Kind für mich in der Rolle als…

  • AG 1: … Jugendamtsleiter/in und Jugendhilfeplaner/in?
    Dr. Siegfried Haller, Leiter des Jugendamtes der Stadt Leipzig
  • AG 2: … Fachberater/in für öffentliche und freie, für örtliche und überörtliche Träger?
    Roswitha Biermann, Fachberaterin, Abteilung Aufsicht über Tageseinrichtungen, Landschaftsverband Rheinland, Köln
  • AG 3: … Mitarbeiter/in im Bereich Aus- und Fortbildung sowie in Familienbildungsstätten und als Fachkraft von freien Trägern sowie aus Eigenbetrieben?
    Doris Beneke, Referentin für Kindertageseinrichtungen, Tagespflege und Bildung in der Jugendhilfe beim Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Berlin

Bildungspläne konkret

  • Erste Erfahrungen bei der Umsetzung in Bayern
    Eva Reichert-Garschhammer, Abteilungsleiterin im Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München
  • Erste Erfahrungen bei der Umsetzung in Sachsen-Anhalt
    Dr. Gudrun von Hoven, Leiterin des Referates Kindertageseinrichtungen, Landesjugendamt Sachsen-Anhalt, Halle

Abschlusspodium: Was brauchen die beteiligten Professionen voneinander?

Literaturhinweise

Weitere Informationen: