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Interkommunale Kooperation in der Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik

Veröffentlichungsangaben
Difu-Materialien, 3, 2005, 178 S., deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen
Dr. Beate Hollbach-Grömig, Dr. Holger Floeting, Paul von Kodolitsch, Robert Sander, Manuela Siener

Kooperation ist ein Thema, das seit Jahrzehnten diskutiert, bearbeitet und umgesetzt wird. Doch obwohl Einvernehmen über Sinn und Nutzen von Kooperationen zu bestehen scheint, stoßen sie in der Praxis immer wieder auf Egoismen von Akteuren, unzureichende politische Rahmenbedingungen oder unlösbar scheinende Aushandlungsprozesse. Scheitern wohlgemeinte Konzepte also in der Praxis? Wie sehen praxistaugliche Kooperationen aus?

Das Deutsche Institut für Urbanistik hat die unterschiedlichen Formen der interkommunalen Zusammenarbeit im Rahmen der kommunalen Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) näher betrachtet. Der Schwerpunkt lag auf den Handlungsfeldern Daseinsvorsorge, kommunales Wirtschaften und (Regional-)Marketing sowie auf bisher weniger untersuchten Formen pragmatischer Kooperation zwischen kleineren Kommunen in räumlicher Nähe. Anhand von Fallstudien werden zentrale Aspekte interkommunaler Zusammenarbeit wie deren Organisation und Steuerung, Finanzierungsaspekte und Ausgleichsregelungen, Chancen und Hemmnisse beleuchtet. Daraus abgeleitet sind unter anderem Erfolgsfaktoren interkommunaler Kooperation und Handlungsempfehlungen für die Initiierung und Umsetzung von Kooperationen.

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