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Ethnische Ökonomie

Integrationsfaktor und Integrationsmaßstab

Von Ulla-Kristina Schuleri-Hartje, Holger Floeting und Bettina Reimann

Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2005, 130 S., deutsch

Erhältlich nur bei der Schader-Stiftung und im Buchhandel (13,- Euro)

Die Zahl ausländischer Selbstständiger und der Selbstständigenanteil von Ausländern haben in Deutschland seit Beginn der 80er Jahre deutlich stärker zugenommen als bei der deutschen Bevölkerung. Die Zahl ausländischer Unternehmer nähert sich mittlerweile 300.000; die meisten von ihnen sind türkischer Herkunft.

In der lokalen Ökonomie sichern ethnische Gewerbebetriebe zunehmend die ortsnahe Versorgung der Quartiersbevölkerung. Darüber hinaus können sie mit der Beschäftigung von Arbeitnehmern und der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen zu einer Stabilisierung von Stadtteilen beitragen. Zugleich wird ihnen eine große Bedeutung für die Orientierung von Neuankömmlingen sowie für die Integration der zugewanderten Bevölkerung insgesamt zugeschrieben.

Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie die Integrationsfunktion und das Integrationspotenzial der ethnischen Ökonomie im Stadtteil und stellt ihre Entstehungsbedingungen und Strukturen dar. Sie beleuchtet neben den rechtlichen Maßgaben die Zuwanderungs- und Arbeitsmarktsituation in Deutschland sowie deren Auswirkungen auf die Entwicklung türkischer, italienischer und russischer Ökonomien. Am Beispiel von Berlin, Hamburg, Hannover, Essen, Mannheim und Nürnberg werden Strukturen zur Förderung ethnischer Selbstständigkeit aber auch Hemmnisse aufgezeigt und daraus Handlungsempfehlungen für die Stadtteilarbeit, die Entwicklung einer unterstützenden Infrastruktur, Beratung und Förderung abgeleitet.

Rezensionszitat aus AKP, Alternative Kommunalpolitik: "Die hier im Auftrag der Schader Stiftung vom Difu erstellte Studie ist Teil eines Paradigmenwechsels. Die wirtschaftliche Selbstständigkeit von ZuwanderInnen wird auf ihre integrativen Wirkungen hin untersucht. In einigen der untersuchten 5 Städte gibt es eine lange Tradition in der Förderung von ethnischen Betrieben. Bundesweit steht man eher am Anfang. Vor allem fehlt es an Informationen vor Ort. Die vorgelegte Studie schlägt hierfür eine Bresche. Für alle, die mit Integrationspolitik vor Ort zu tun haben, ist diese Studie unbedingt zu empfehlen." Dieter Emig

Sie erhalten den Titel im Buchhandel und bei der Schader-Stiftung.

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