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Lokale Agenda 21 und Naturschutz

Praxisleitfaden

Publikation

Hrsg. von Bundesamt für Naturschutz/Deutsches Institut für Urbanistik (mit Beiträgen von Christa Böhme, Christian Clemenz, Jürgen Ott, Thomas Preuß, Cornelia Rösler, Wolfgang Schulte)

Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2002, 288 S., 85 farbige Abb., 13 Übers., deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen

Die Erfüllung von Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil kommunalen Handelns. Mit dem Aktionsprogramm Agenda 21 und der Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt von 1992 finden neue Denk- und Handlungsansätze Eingang in die Arbeit der für Naturschutz zuständigen Verwaltungen. Maßnahmen des Naturschutzes werden zunehmend mit umwelt-, sozial- und entwicklungspolitischen Ansätzen verknüpft. Dabei eröffnen sowohl die Themenintegration als auch die Kooperation mit neuen Akteuren und Interessengruppen neue Chancen und Möglichkeiten. Zugleich schafft die neue Kommunikationskultur im Rahmen der Lokalen Agenda 21 mehr Transparenz und sorgt für eine stärkere Identifikation der Betei-ligten mit den Zielen des Naturschutzes. Gleichzeitig werden wichtige Multiplikatoren gewonnen. Das Miteinander von Naturschützern und Naturnutzern sowie neue Formen der Kommunikation zur Erreichung von Zielen des Naturschutzes stellen dabei alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen.

Der Praxisleitfaden beschreibt die unterschiedlichen Aspekte der Integration von Natur-schutz und Lokaler Agenda 21. Ausgehend von der Darstellung von Aufgaben und Zielen des Naturschutzes und der Einbindung des Handlungsfelds in Agenda-Prozesse werden unterschiedliche Maßnahmen erläutert sowie Akteurs- und Kooperationsbeziehungen betrachtet. Dabei stellen die Ergebnisse einer Difu-Umfrage zur bundesweiten Bestandserhebung und -analyse in den Kommunen einen engen Praxisbezug her.

Im Weiteren dokumentiert der Leitfaden etwa 40 Naturschutzprojekte, die deutsche Kommunen im Rahmen der Lokalen Agenda 21 realisiert haben. Diese werden, gegliedert nach den städtischen oder dörflichen Teilräumen, ausführlich in Wort und Bild dargestellt. Dabei wurden sowohl Projekte auf öffentlichen Flächen, wie etwa Grünanlagen und Friedhöfe, als auch solche auf privaten Flächen, wie z.B. Gewerbegebieten oder Acker- und Grünland, berücksichtigt. Beispiele aus Querschnittsbereichen wie Kooperation sowie Natur- und Umwelterziehung fanden ebenso wie internationale Projekte oder Vorhaben zum Schutz besonderer Biotope und Arten Eingang in die Veröffentlichung. Abgerundet wird der Leitfaden durch zahlreiche Verweise auf weiterführende Literatur und einen Anhang mit wichtigen Adressen und Ansprechpartnern.

Der Leitfaden gibt vielfältige und praxisnahe Anregungen für Agenda-Gruppen, für Akteure des ehrenamtlichen und behördlichen Naturschutzes, aber auch für Unternehmen, Bildungsträger und Kommunalpolitiker/innen.

Die Veröffentlichung entstand im Rahmen eines Forschungsvorhabens über die Umsetzung von Zielen und Maßnahmen des Naturschutzes im Rahmen der Agenda 21, das das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz (BfN) durchführte.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie hier.

Weitere Verweise auf diesen Beitrag: 
Zeitschriftenartikel - Lokale Agenda 21 und Naturschutz