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Zukunft der Arbeit in der Stadt

Veröffentlichungsangaben
Schriften des Deutschen Instituts für Urbanistik, 92, 1999, 416 S., 37 Abb., 20 Tab., 14 Übers., 2 Karten, deutsch

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ISBN: , Preis: 34.90€


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Dr. Busso Grabow, Matthias Eberling, Dietrich Henckel

Die Zukunft der (Erwerbs-)Arbeit bestimmt mehr als vieles andere die Zukunft der Städte. Deutschland ist im internationalen Vergleich durch hohe Arbeitslosenraten gekennzeichnet. Dabei bewegt sich kommunales Handeln in den Bereichen Wirtschafts-, Beschäftigungs- und Arbeitsmarktpolitik in einem engen Korsett von Rahmenbedingungen: Technischer, sozialer und wirtschaftlicher Wandel (wie etwa die Globalisierung) zeigen ihre positiven und negativen Wirkungen zuerst und mit besonderer Wucht in den Städten.

Obwohl die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit weder formal kommunale Aufgabe ist, noch die Städte instrumentell und finanziell hinreichend dafür ausgestattet sind, sind sie zum Handeln gezwungen. Dieser Handlungsdruck wird noch zunehmen. Trotz dieses Drucks und der zahlreichen kommunalen Aktivitäten gibt es jedoch bislang keine umfassende Studie, die jene kommunalen Handlungsfelder, die von besonderer Bedeutung für die Arbeitsmarktentwicklung sind, systematisch untersucht.

Vor diesem Hintergrund hat das Deutsche Institut für Urbanistik in Kooperation mit fünf Großstädten ein Grundlagenprojekt durchgeführt. Dabei wurde versucht, die Gemeinden in ihrem Diskurs über das komplexe und wenig übersichtliche Handlungsfeld "Zukunft der Arbeit" zu unterstützen. Die vorliegende Studie beschreibt die Veränderungen von Wirtschaft und Arbeit, nimmt Stellung zu generellen Handlungschancen und -grenzen, geht auf spezifisches Ausmaß und spezifische Struktur der Arbeitslosigkeit und deren Folgen für die Städte ein und benennt konkrete kommunale Handlungsmöglichkeiten. Es werden Antworten zur Rolle der Kommunen gegeben.

Städte können die Ursachen der Arbeitsmarktprobleme zwar nicht entscheidend beeinflussen und damit keinen wesentlichen Beitrag zu Reduzierung der Arbeitslosigkeit leisten. Sie haben aber - ungeachtet ihrer beschränkten Möglichkeiten - spezifische Kompetenzen bei der Verkoppelung von Fragen der Entwicklung des Wirtschaftsstandortes, der Arbeitsmarktprobleme sowie sozialer und gemeinwohlorientierter Frage. Als Innovatoren können die Kommunen Wesentliches für die Weiterentwicklung der Erwerbsarbeitsgesellschaft leisten.

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