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  • Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen

    Laufzeit: 2015 bis 2019

    Drei Pilotkommunen – Kassel, Marburg und München – haben über zwei Jahre und wissenschaftlich begleitet durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) erprobt, wie der vergleichsweise neue Ansatz Umweltgerechtigkeit in der kommunalen Praxis umgesetzt werden kann. Dabei wurde u.a. den Fragen nachgegangen, welche programmatischen, strategischen und instrumentellen Andockpunkte für den Ansatz Umweltgerechtigkeit bestehen, wie mehrfach belastete Teilräume identifiziert werden können, welche Maßnahmen geeignet sind, um mehr Umweltgerechtigkeit zu schaffen und wie sich der Ansatz Umweltgerechtigkeit in Politik und Verwaltung verankern lässt.

    Insgesamt zeigt sich: Es gibt nicht „den einen Weg“, den Ansatz Umweltgerechtigkeit aufzugreifen und in der eigenen Stadt zu implementieren. Grundsätzlich kann jedoch in allen drei Städten beobachtet werden, dass zu den Erfolgsfaktoren für mehr Umweltgerechtigkeit gehören: intensive Selbstvergewisserung über mit dem kommunalen Querschnittsthema zusammenhängende Vorstellungen und Ziele, „Rückendeckung“ durch die Kommunalpolitik, Nominierung einer „Kümmerer“- bzw. Ansprechperson in der Verwaltung sowie geeignete Verfahren der Verwaltungszusammenarbeit wie ressortübergreifende Gremien auf Steuerungs- und Arbeitsebene. Gleichzeitig bestätigten die in den Pilotkommunen beteiligten Akteure im Grundsatz die vom Difu im Vorläuferprojekt „Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum“ entwickelten Handlungsempfehlungen.

    Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus den Pilotkommunen sind in die Online-Toolbox Umweltgerechtigkeit (www.toolbox-umweltgerechtigkeit.de) eingeflossen. Die Toolbox zeigt, was Umweltgerechtigkeit im Einzelnen ist und wie sie erreicht werden kann. Es finden sich unter anderem Definitionen, Hintergrundwissen, Instrumente, Umsetzungstipps. Verschiedene Formate stehen zur Verfügung: Videoclips, Checklisten, Praxisbeispiele, vertiefende Texte, Literaturhinweise und Links.

    Der Abschlussbericht zum Forschungsvorhaben ist online als Band 02/2019 in der Reihe „Umwelt & Gesundheit“ des Umweltbundesamtes veröffentlicht.

     

  • Koproduktive und generationengerechte Finanzierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge im „Konzern Stadt“ Köln

    Laufzeit: seit 2018

    Das Projekt entwickelt verschiedene Zukunftsszenarien zum Wandel ausgewählter Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge der Stadt Köln.

  • Digitalisierung, Smart City und Stadtentwicklung

    Laufzeit: im Jahr 2018

    Wie sich die Digitalisierung und Smart-City-Anwendungen räumlich-funktional – und damit auch mit Blick auf die Stadtentwicklungsplanung – auswirken, ist bisher noch kaum untersucht. Deshalb hat die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen das Difu mit einer entsprechenden explorativen Studie beauftragt.

  • Saubere Luft: Sektorübergreifende Strategien für lebenswerte und gesunde Städte

    Laufzeit: im Jahr 2018

    In der gegenwärtigen Diskussion um Verkehrsemissionen und mögliche Fahrverbote fehlt es bislang noch an einer interdisziplinären und sektorübergreifenden Betrachtung des "Zusammenspiels" von Mensch, Stadtentwicklung, Infrastrukturen, Mobilität, Umwelt und Gesundheit. Hier setzt das Difu-Projekt an: Es wertet vorhandene Studien und Ergebnisse aus und erarbeitet integrierte Strategien zur Unterstützung der Kommunen.

  • Difu-Umfrage „Gemeinschaftliches Wohnen und Nachbarschaften“

    Laufzeit: seit 2018

    Das Difu führt in Kooperation mit der Universität Stuttgart das Projekt "Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern" durch. Im Zuge der Forschungsarbeiten führt das Difu eine schriftliche Befragung von rund 600 gemeinschaftlichen Wohnprojekten durch. Diese soll Aufschluss geben über die Ziele und den Charakter gemeinschaftlicher Wohnprojekte.

  • Verkehrssichere Gestaltung innerörtlicher Hauptverkehrsstraßen

    Laufzeit: im Jahr 2018

    Dieses Difu-Fortbildungsangebot umfasst zwei eintägige Seminare und vermittelt kommunalen Akteuren aktuelle Planungsgrundlagen sowie Erkenntnisse für eine sichere (Verkehrs-)Infrastruktur in Ortsdurchfahrten und Hauptverkehrsstraßen. Besondere Berücksichtigung finden dabei Rad- und Fußverkehr.

  • Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden

    Laufzeit: im Jahr 2018

    Seit 2012 wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis - bis dahin nur für Unternehmen vorgesehen - in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag auch für Leistungen von Städten und Gemeinden vergeben. Das Difu entwickelte als Partner Vorschläge für das kommunalbezogene Auswahl- und Prämierungsverfahren in Anlehnung an die bisherige unternehmensbezogene Methodik. Es wertet auch die elektronischen Bewerbungen aus.

  • Explorative Studie zu rechtlichen Fragen digitaler Transformation der Kommunen

    Laufzeit: 2017 bis 2018

    Das Projekt beleuchtet rechtliche Fragen der digitalen Transformation der Kommunen („Smart City“). Hierzu untersucht es Gesetze, vor allem das Gemeindewirtschafts- und das Vergaberecht, vertragliche Regelungen sowie gute Beispiele. Im Ergebnis entwickelt es für die Kommunen praktische Handlungsempfehlungen und Lösungswege.

  • Kommunaler Ideenwettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

    Laufzeit: 2017 bis 2018

    Ziel des Wettbewerbs - 2017/2018 vom Bundesinnenminsterium (BMI) durchgeführt - war es, Kommunen als lokale Managementebene des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration zu stärken. Das Difu unterstützte das BMI bei Konzeption, Organisation und Durchführung des Wettbewerbs.

  • Monitor Nachhaltige Kommune II

    Laufzeit: 2017 bis 2018

    Im September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs). Situation und Entwicklung der SDGs auf kommunaler Ebene mit Indikatoren abzubilden, ist Gegenstand des Projekts „Monitor Nachhaltige Kommune II".