Zukunftsstadt: Atmendes Bocholt – bewegtes Bocholt. Wissenschaftliche Beratung und Begleitung – Stadtforschung

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales, Umwelt
Bearbeiter 
Status 
laufend
Auftraggeber 
Bocholt
Themenfelder 
Laufzeit 
2019 bis 2022

Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt für nachhaltige Entwicklung fördert das BMBF seit 2015 die partizipative Entwicklung von Zukunftsvisionen (1. Phase), die Erstellung umsetzungsreifer Planungskonzepte (2. Phase) und aktuell die beispielhafte und experimentelle Umsetzung vielversprechender Konzepte in urbanen Reallaboren (3. Phase) (vgl.: https://www.bmbf.de/de/zukunftsstadt-566.html).

Die Stadt Bocholt hat in den ersten zwei Phasen des Wettbewerbs im Wesentlichen folgende Schwerpunkte und Themen gesetzt:

  • Gesundheit, Bewegung und Lebensqualität für Jung und Alt: Reaktion auf den demografischen Wandel,
  • nachhaltige Mobilität (damit geht ein Umgang mit Klimawandel und Klimaanpassung einher),
  • Internationalisierung.

Ein besonderer Fokus lag und liegt darauf, die Stadtgesellschaft in diesen Zukunftsfragen intensiv einzubeziehen und Mitsprache und Mitwirkung zu stärken – auch im Sinne einer besseren Governance und dem Ziel einer besseren sozialen Integration.

Zudem sollen in der dritten Phase die bislang diskutierten Inhalte und Projekte u.a. stärker als bisher mit städtebaulichen Maßnahmen verknüpft werden.

Diese von Bocholt herausgearbeiteten Themen hängen miteinander zusammen und müssen – im Sinn eines integrierten Denkens und Handelns – gemeinsam betrachtet und bearbeitet werden. Dies gilt auch für die Verwaltung, in der verschiedene Fachbereiche thematisch und in einer notwendigen Kooperation betroffen sind. Dies bringt unterschiedliche Sichtweisen mit sich. Für einen erfolgreichen Gesamtprozess ist es notwendig, diese zu erfassen, in entsprechenden Formaten zu klären und idealerweise zu einem gemeinsamem Verständnis und Handlungsansätzen zu gelangen.

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat die Stadt Bocholt bereits in Teilen der Phase I bei der Bürgerbeteiligung sowie in der Phase II begleitet und wird dies als auch in der dritten Phase tun. Die Schwerpunkte liegen bei der wissenschaftlichen Begleitung des Gesamtprozesses sowie in der Konzeption, Mitwirkung und Moderation einzelner Kommunikations- und Austauschprozesse unterschiedlichster Akteursgruppen.

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