Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene/IMA Stadt

Bereich 
Institutsleitung / Geschäftsführung
Bearbeiter 
Kooperationspartner 
ICLEI, IFOK
Status 
laufend
Auftraggeber 
Umweltbundesamt (UBA)
Themenfelder 
Laufzeit 
2016 bis 2019

Die 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 verfolgt das Gesamtziel globaler Nachhaltigkeit. Ziel des Projekts ist es, zu einer „Umsetzungsarchitektur“ für die Agenda 2030 auf kommunaler Ebene beizutragen. Dazu erarbeitet es Handlungsempfehlungen an die Bundespolitik, wie Kommunen bei der Umsetzung unterstützt werden können und welche Rahmenbedingungen dafür gegeben sein müssen.

Die Agenda 2030 umfasst 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Kommunen wird explizit in Ziel 11 ("Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten"), aber auch implizit in nahezu allen anderen Zielen eine wichtige Rolle zugedacht.

Mit dem "Interministeriellen Arbeitskreis Nachhaltige Stadtentwicklung in nationaler und internationaler Perspektive" (IMA Stadt) schuf die Bundesregierung unter Federführung des Bundesumweltministeriums ein Gremium, das sich in seiner Arbeitsgruppe 1 dezidiert mit der kommunalen Dimension der Agenda 2030 befasst. Das Difu hat gemeinsam mit dem Europasekretariat von ICLEI – Local Governments for Sustainability und IFOK die wissenschaftliche Begleitung insbesondere dieser Arbeitsgruppe des IMA Stadt übernommen.

Das Projekt konzipiert eine Informations- und Austauschplattform zur Umsetzung der Agenda 2030 und entwickelt Vorschläge für eine Kommunikations- und Aktivierungsstrategie des Bundes. Es berücksichtigt dabei das unterschiedliche Erfahrungswissen deutscher Kommunen zur nachhaltigen Entwicklung, deren lokale Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsbedarfe.

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