Kommunen Innovativ "KomKomIn": Wissenschaftliches Begleitungs-, Vernetzungs- und Transfervorhaben der BMBF-Fördermaßnahme

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Kooperationspartner 
Raum & Energie – Institut für Planung, Kommunikation und Prozessmanagement GmbH
Status 
laufend
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfelder 
Laufzeit 
2016 bis 2020

Wie lassen sich die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung gestalten? Dreißig Verbundpartnerschaften aus Wissenschaft und Kommunen erforschen und erproben hierzu im Zuge der Fördermaßnahme "Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Modelllösungen. Das Difu unterstützt in Kooperation mit dem Institut Raum & Energie die Fördermaßnahme durch das Wissenschaftliche Begleitungs-, Vernetzungs- und Transfervorhaben "KomKomIn".

Durch die Kooperation von Kommunen mit Wissenschaft, Wirtschaft und zivilgesellschaftlichen Organisationen sollen neue Impulse für die Zukunft der Regionen in Deutschland gesetzt werden. Als Teil des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)" verfolgt die Maßnahme zudem das Ziel, die Rolle der Kommunen als Forschungspartner zu stärken.

Die Aufgaben des Begleitvorhabens KomKomIn liegen in der Synthese, Aufbereitung und Kommunikation der Ergebnisse sowie der übergreifenden Vernetzung der geförderten Vorhaben. Drei Arbeitsschwerpunkte stehen im Mittelpunkt:

  • Vernetzung der Akteure und Aktivitäten: Die Vernetzung zwischen den geförderten Forschungsvorhaben wie auch in die praxisorientierte Fachcommunity im Themenfeld "Nachhaltige und demografiefeste Kommunal- und Regionalentwicklung" hinein erhöht den Nutzen der Fördermaßnahme. KomKomIn organisiert den internen Know-how-Transfer und Erfahrungsaustausch zwischen den Vorhaben zu übergreifenden methodischen und inhaltlichen Fragen sowie solchen zur Verstetigung. Vernetzung wird dabei auf mehreren Ebenen gefördert und organisiert: Zunächst geht es um die Kooperation mit den Verbundvorhaben – Anlässe zur Vernetzung bieten vor allem Statusseminare, Arbeitsgruppen und Workshops, die KomKomIn konzipiert, organisiert und durchführt.
  • Kommunikation und Transfer: Damit Projektergebnisse auch außerhalb der geförderten Vorhaben wirken können, bedarf es entsprechender Kommunikationsstrategien. Dabei gilt es vor allem, potenzielle Nutzerinnen und Nutzer des Wissens, hierbei besonders Kommunen, frühzeitig in die Wissensaufbereitung einzubinden. Öffentlichkeitsarbeit für die Fördermaßnahme ist daher als kontinuierliche Aufgabe von KomKomIn ein wichtiger Baustein des Kommunikationskonzeptes. Dieses dient auch als Grundlage für abgestimmte Transferprodukte, die sich an einzelne Zielgruppen richten.
  • Innovationen in den Kommunen: Um Erfahrungen und Wissen aus Pilot- und Forschungsvorhaben in kommunalen Verwaltungen, Politik und Unternehmen nachhaltig zu verankern, will KomKomIn weiterführende Lernprozesse anstoßen. Grundlage hierfür ist der Einsatz neuer Formen der Wissensweitergabe und das Angebot von Hilfestellungen. Hierzu sind "Innovationsforen" bereits während der Förderlaufzeit vorgeshen. Ergänzt wird dies um den Forschungsbaustein "Transdisziplinäre Forschung mit und für Kommunen. Ergebnisse aus KomKomIn und weiterführende Schlussfolgerungen".

KomKomIn trägt dazu bei, dass Kommunen als Partner in Forschungszusammenhängen nachhaltig gestärkt werden.

Weitere Informationen: 

Dr. Stephanie Bock
Telefon: 030/39001-189
E-Mail: bock@difu.de

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