Starke Hochschulen - starke Städte. Gemeinsame Zukunftsentwicklung durch Kommunen und Wissenschaft

Bereich 
Fortbildung
Bearbeiter 
Dr. Elke Bojarra-Becker (Projektltg.), Klaus Hebborn (Deutscher Städtetag), Achim Meyer auf der Heyde (Deutsches Studierendenwerk), Olaf Klumpp-Leonhardt (Stadt Nürnberg)
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Themenfelder 
Laufzeit 
2015 bis 2016

Das Wissenschaftsjahr 2015 stand unter der Überschrift „Zukunftsstadt“. Die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit unserer Städte kann nur als Gemeinschaftsaufgabe gelingen. Das bedeutet zum einen ein ressort-übergreifendes Arbeiten auf allen räumlichen Ebenen, aber auch die Einbeziehung der Menschen, die Stadt „betrifft“. Wesentlich ist dabei auch, wie Wissenschaft und Forschung einen Beitrag leisten können, diese Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten sowie die hierfür erforderlichen Schritte und Maßnahmen so aufzubereiten und zu kommunizieren, dass sie alltagstauglich und verständlich sind. Damit sind der Transport und die Vermittlung von Wissen wesentliche Bausteine.

Hochschulen sind als Orte von Bildung, Wissenschaft und Forschung ein bedeutender Teil der kommunalen Bildungslandschaft. Sie sind darüber hinaus ein wichtiger Standortfaktor im Zusammenhang mit einer strategischen Zukunftsentwicklung der Städte. Schließlich prägen und bereichern studentisches Leben, Innovation und Kreativität die Stadtgesellschaft und das Klima in den Städten.

Die Städte und ihre politischen Entscheidungen zur Stadtentwicklung, Verkehrsinfrastruktur oder zum Wohnungsangebot beeinflussen umgekehrt die Entwicklungsmöglichkeiten und -potentiale der Hochschulen.

Diese Wechselbeziehungen zwischen Städten und Hochschulen, der Umgang mit Wissenstransfer sowie auch die Relevanz für und von Wirtschaft und Stadtgesellschaft wurden auf der Fachtagung von namhaften Expertinnen und Experten thematisiert, im Rahmen von Workshops vertieft und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Studierendenwerk sowie der Stadt Nürnberg durchgeführt und durch das BMBF gefördert.