Projektprüfung: "Kommunalbetriebe in Deutschland als Erfahrungsträger und Kooperationspartner für Kommunen in Schwellen- und Entwicklungsländern"

Bereich 
Mobilität
Bearbeiter 
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Themenfelder 
Laufzeit 
2014 bis 2015

Die Difu gGmbH wurde von der GIZ GmbH mit der Durchführung der Projektprüfung "Kommunalbetriebe in Deutschland als Erfahrungsträger und Kooperationspartner für Kommunen in Schwellen- und Entwicklungsländern“ für das Projekt „International Community of Practice for Sustainable Urban Developmant (Städte-Plattform Connective Cities)“ beauftragt. Connective Cities wird dabei als Kooperation zwischen der GIZ GmbH, Engagement Global gGmbH sowie dem Deutschen Städtetag (DST) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) durchgeführt.

Hintergrund des Projekts:

Kommunale Unternehmen verfügen sowohl in organisatorischer, fachlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht über umfangreiche praktische Erfahrungen bei der Erstellung öffentlicher Dienstleistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge. Sie können damit reichhaltigen und vielfältigen Input in internationale Netzwerke zum Erfahrungsaustausch und capacity development leisten. Dieser Erfahrungs- und Wissensschatz, insb. in organisatorischer Hinsicht, wurde zu diesem Zweck bislang noch nicht systematisch für Dritte (national und international) in Form von möglichen Bausteinen zum Erfahrungsaustausch aufbereitet. Diesbezüglich könnte die Städte-Plattform Connective Cities eine Möglichkeit bieten, zunächst das vorhandene Wissen und die praktischen Modelle der Erstellung von Daseinsvorsorgeleistungen darzustellen, um es in einem nächsten Schritt in Form von verschiedenen Wissensvermittlungs- und Austauschformaten im Rahmen der Städte-Plattform einzuordnen.

Inhalt des Projekts:

Inhalt unseres Projekts ist es, zu prüfen ob und wie dieses geschehen kann. Gegenstand des Projekts sind dabei Tätigkeiten kommunaler Unternehmen, die sich dem Begriff der Entwicklungszusammenarbeit zuordnen lassen. Gemeint sind damit z.B. Beratungstätigkeiten und Projektzusammenarbeit zum Wissens- und Technologietransfer. Dabei werden die Sektoren Energie, Wasser, Abfall und Verkehr näher beleuchtet.

Aufbauend auf einer Analyse der organisatorischen Fragestellungen kommunaler Unternehmen werden begünstigende und hemmende Bedingungen für eine Betätigung/Kooperation kommunaler Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern erfasst. Es wird der Frage nachgegangen, welche Ziele mit einer solchen Betätigung verfolgt werden können, was Gegenstand einer solchen Betätigung sein kann und mit welchen Instrumenten/ Formaten diese umgesetzt werden kann. Um hier Antworten zu finden, werden Workshops und Interviews mit Vertretern kommunaler Unternehmen und deren Verbänden durchgeführt.