Grüne Transformation ermöglichen am Beispiel ausgewählter Infrastrukturen und deren Vernetzung.

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Dr. Jens Libbe (Projektltg.), Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Umweltbundesamt (UBA)
Themenfelder 
Laufzeit 
im Jahr 2014

Infrastrukturen sichern und erhöhen Lebensqualität und sind die Basis für wirtschaftliche Entwicklung. Physische Infrastrukturen, wie Wasser- und Energienetze, Verkehrsinfrastruktur, Gebäude, Kommunikationsinfrastrukturen, wirken auf Umweltqualität und Ressourcenverbrauch, weil sie u.a. Fläche, Energie und Baustoffe beanspruchen und Emissionen verursachen.

Die Planung und Gestaltung von Infrastrukturen sind oftmals nicht ausreichend an den Zielen einer nachhaltigen Entwicklung und an den großen Veränderungstrends (wie etwa dem demografischen Wandel) ausgerichtet. Langfristige Pfadabhängigkeiten werden zudem unterschätzt. Notwendig ist eine veränderte Infrastrukturplanung, die auf ressortübergreifende Prozesse setzt und Kopplungen zwischen Sektoren berücksichtigt.

Im Rahmen einer Sondierungsstudie trägt das Difu in Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die dominierenden Charakteristika, Gestaltungsprinzipien und Sicherheitsphilosophien  von Infrastrukturen zusammen und analysiert die aktuellen Diskurse um eine nachhaltige Infrastrukturgestaltung. Kriterien für nachhaltige Infrastrukturen werden aufbereitet und Schlussfolgerungen für die weitere Forschung zur Transformation von Infrastruktur gezogen.