4. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention": Suchtprävention für Kinder und Jugendliche

Bereich 
Stadtentwicklung, Recht und Soziales
Bearbeiter 
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Themenfelder 
Laufzeit 
2008 bis 2009

Nach bereits drei betreuten Bundeswettbewerben "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" erhielt das Difu den Auftrag zur Organisation und Durchführung auch des 4. Wettbewerbs in dieser Reihe. Der Wettbewerb wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und mit Unterstützung der Kommunalen Spitzenverbände sowie der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen ausgeschrieben.

Der 4. Bundeswettbewerb hat mit seinem Schwerpunkt "Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort" ein Thema gewählt, das eine ausgesprochen große Zahl von Kommunen zur Teilnahme motiviert hat. Allein hierdurch konnte bereits eine zentrale Zielsetzung des Wettbewerbs eingelöst werden: Die 123 eingereichten Wettbewerbsbeiträge – dies ist erfreulicherweise die zweithöchste Teilnehmerzahl der insgesamt vier Wettbewerbe – tragen ganz wesentlich dazu bei, einer breiten Öffentlichkeit herausragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention bekannt zu machen.

Zehn Städte, Gemeinden und Landkreise wurden am 29. Juni 2009 in Berlin für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Suchtprävention für Kinder und Jugendliche ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Professor Dr. Elisabeth Pott.

Für die von einer Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelten Preisträger stellte die BZgA ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60000 Euro zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen beteiligte sich mit einem Sonderpreis für innovative und weiterführende Konzepte sowie Projekte gegen das "Binge-Drinking" in Höhe von 10000 Euro.

Unter den kreisfreien Städten gewannen die Landeshauptstadt Magdeburg und die Stadt Nürnberg einen der Preise. Von den kreisangehörigen Kommunen wurden die Gemeinde Strullendorf, die Stadt Freiberg am Neckar und die Gemeinde Sankt Peter-Ording ausgezeichnet. Einen Preis bekamen auch die Landkreise Lörrach, Müritz und Aichach-Friedberg. Mit dem Sonderpreis der Krankenkassen prämiert wurden der Landkreis Borken und der Landkreis Amberg-Sulzbach.

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