Nutzung von Urban Audit-Daten (Erstellung einer Arbeitshilfe für deutsche Urban Audit Städte)

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Dr. Busso Grabow, Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze (Projektltg.)
Kooperationspartner 
Stadt Köln, Universität Köln, Stadt Frankfurt, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
KOSIS Verbund Urban Audit Deutschland
Themenfelder 
Laufzeit 
2006 bis 2007

Das europäische Urban Audit-Projekt wurde 1998 auf Initiative der Generaldirektion für Regionalpolitik bei der Europäischen Kommission in Brüssel ins Leben gerufen und beinhaltet einen umfangreichen Datenkatalog demographischer, sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Indikatoren europäischer Städte.

An der dritten Datenerhebungswelle 2006 nahmen europaweit 365, darunter 40 deutsche Städte teil. Die vorliegende Arbeitshilfe soll dazu dienen, die Arbeit mit Urban Audit-Daten weiter voranzutreiben und Städte dabei zu unterstützen, die Daten sinnvoll zu nutzen. Sie gibt Empfehlungen zur praktischen Anwendung der Daten in der täglichen Arbeit und trägt dazu bei, die aktuellen Ergebnisse der im Auftrag der Europäischen Kommission erstellten Urban Audit-Analyse zu verbreiten.

Die Arbeitshilfe enthält einen Überblick über die Grundlagen europäischer Stadtentwicklungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Lissabon-Strategie sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Urban Audit-Analyse 2006, die im Auftrag der Generaldirektion Regionalpolitik erstellt wurde. Schwerpunktmäßig enthält die Arbeitshilfe die Ergänzung der europäischen Empfehlungen, zugeschnitten auf den Bedarf deutscher Städte. Zu diesem Zweck empfiehlt die Arbeitshilfe die Anwendung eines von Eurostat vermittelten technischen Instruments (genannt „Dashboard“), mit dessen Hilfe Urban Audit-Vergleiche sehr anschaulich aufbereitet werden können.