Detailfoto eines Baugerüsts

Projekt-Websites

Einige Difu-Projekte verfügen über einen eigenen Internetauftritt – zum Beispiel große Verbundprojekte, die von mehreren Partnerinstitutionen getragen werden.

Bundesweite sowie inter- und transdisziplinäre  Arbeitsgruppe

Die 2002 ins Leben gerufene bundesweite sowie inter- und transdisziplinäre  Arbeitsgruppe Gesundheitsfördernde Gemeinde- und Stadtentwicklung (AGGSE) will:

  • praxisorientierte Konzepte und Methoden einer gesundheitsfördernden, nachhaltigen Sozialraumentwicklung hinsichtlich ihrer theoretischen, praktischen und politischen Konsistenz und Nutzbarkeit bewerten,
  • die Ergebnisse an Entscheidungs­träger und Akteure in Bund, Ländern und Kommunen vermitteln und
  • in der (Fach-)Öffentlichkeit verbreiten.

Die Arbeitsgruppe verfolgt das Ziel der Integration von Gesundheitsförderung in die Gemeinde- und Stadtentwicklung und ihre Programme, Leitlinien, Strategien und Konzepte.

difu.de/projekte/aggse

Das Internetportal des Bundes zum Thema Flächensparen und Innenentwicklung

www.aktion-flaeche.de ist das Internetportal des Bundes zum Thema Flächensparen und Innenentwicklung, das im Auftrag des Umweltbundesamts entwickelt wurde. Die Umsetzung des Internetportals liegt beim Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin, und dem Institut Raum & Energie, Wedel. Das Portal startete im Jahr 2016 und wird im Rahmen des derzeit im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführten Vorhabens „Dialogvorhaben zur Reduzierung von Flächeninanspruchnahme“ laufend erweitert und aktualisiert. Es bietet Informationen über Strategien, Instrumente, Werkzeuge und Praxisbeispiele sowie Veranstaltungshinweise rund um das Thema Fläche. Zum Portal erscheinen die „FlächenportalNews“, ein Newsletter mit aktuellen Hinweisen zu fachlichen Hintergründen, Aktivitäten, Werkzeugen und Instrumenten zum Flächensparen sowie mit Informationen zum Stand der Forschung, neuen Publikationen und wichtigen Terminen. Der Newsletter bündelt Informationen von Bund, Ländern, Kommunen und Akteuren, die zum Flächensparen und zum Schutz von Böden und Natur beitragen. Der Newsletter kann kostenlos abonniert werden.

aktion-flaeche.de

Förderprojekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe

Das „Dialogforum ‚Bund trifft kommunale Praxis‘ - Inklusive Kinder- und Jugendhilfe aktiv miteinander gestalten“ ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördertes Projekt. Ziel ist es, den kontinuierlichen Austausch zwischen Bund und Kommunen über die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe mit Blick auf die Reform des SGB VIII und die Etablierung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen, damit verbundene Fragen der praktischen Umsetzung sowie erste Erfahrungen in der Praxis zu diskutieren und geplante Gesetzesänderungen zu reflektieren.

Dabei dient die Plattform für öffentlichen Erfahrungsaustausch, dem Austausch über inhaltliche Aspekte der Modernisierung des SGB VIII sowie über aktuelle Fragen des kommunalen Verwaltungshandelns wie z.B. Fachkräftebedarf, die Umsetzung des BTHG oder die Integration junger unbegleiteter Flüchtlinge. In den Expertengesprächen hingegen soll ein Austausch und eine Verständigung über inhaltliche Aspekte der Ausgestaltung und Umsetzung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe sowie die Entwicklung von Lösungsvorschlägen stattfinden.

Der Projektbeirat, der aus Vertreter*innen des BMFSFJ, aus Praktiker*innen der öffentlichen und freien Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, der Eingliederungshilfe, des Gesundheitswesens sowie Vertreter*innen der kommunalen Spitzenverbände, der Landesjugendämter und der Wissenschaft besteht, berät als unterstützendes Gremium die inhaltliche Entwicklung des Projektes und spricht hierfür Empfehlungen aus.

 

jugendhilfe-inklusiv.de

Praxisnahe Fort- und Weiterbildungen im Bereich Radverkehr

Der Nationale Radverkehrsplan 2020 ist das Instrument, mit dem die Bundesregierung den Radverkehr in Deutschland im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätspolitik fördert. Fort- und Weiterbildung sowie Informationsversorgung, Austausch und Vernetzung aller in der Radverkehrsförderung Beteiligten spielen in diesem Kontext eine wesentliche Rolle.

Die Fahrradakademie als ein Instrument des NRVP verfolgt diese Zielstellungen und bietet praxisnahe Fort- und Weiterbildungen im Bereich Radverkehr. Seit 2007 wird sie aus Mitteln des Nationalen Radverkehrsplans des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert und durch den Deutschen Städtetag, den Deutschen Landkreistag sowie den Deutschen Städte- und Gemeindebund unterstützt.

Das Fortbildungsangebot richtet sich schwerpunktmäßig an kommunale Akteure in Städten, Gemeinden und Landkreisen sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Landesbehörden, Planungsbüros und der Polizei.

Die Fahrradakademie verfolgt eine interdisziplinäre und praxisnahe Herangehensweise an das Thema Radverkehrsförderung. Alle Veranstaltungen der Fahrradakademie werden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Referentinnen und Referenten aus der kommunalen Praxis und Forschung durchgeführt. Seminare, Workshops, Exkursionen und weitere Veranstaltungsformate bieten nicht nur vielfältige inhaltliche Anregungen für die eigene Arbeit, sondern auch hervorragende Gelegenheit zur Vernetzung und zum fachlichen Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.

www.fahrradakademie.de

Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum effizienten Umgang mit Grund und Boden (abgeschlossen)

Der Förderschwerpunkt "Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement (REFINA)" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung war Teil der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Im Mittelpunkt dieser Strategie steht ein effizienter Umgang mit Grund und Boden. Die Ziele hierfür sind die Reduktion der derzeitigen täglichen Inanspruchnahme von Boden für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen auf 30 Hektar pro Tag sowie eine vorrangige Innenentwicklung (Verhältnis von Innen- zu Außenentwicklung = 3:1) bis zum Jahr 2020 mittels Flächenmanagement mit der Vision eines Flächenkreislaufs durch Flächenrecycling (vgl. Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie).

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte diese Ziele durch die Förderung von Projekten für eine effiziente Flächennutzung im Förderprogramm REFINA. Basierend auf bereits vorliegenden Forschungsergebnissen und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen regionalen Rahmenbedingungen sollten innovative Lösungsansätze und Strategien für eine Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement erarbeitet und in Form von Demonstrationsvorhaben geprüft und umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang wurden räumliche, rechtliche, ökonomische, organisatorische oder akteursbezogene Innovationen und Modifikationen bestehender Instrumente, Strategien und Vorgehensweisen entwickelt.

REFINA endete am 30.3.2012, die Internetseiten zum Projekt werden seidem nicht mehr aktualisiert und geben den Forschungsstand von 2012 wieder.

www.refina-info.de

Bundeswettbewerb der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (abgeschlossen)

Im Mai 2015 hatte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den Bundeswettbewerb "Gesund älter werden in der Kommune – bewegt und mobil" ausgelobt. Der Wettbewerb hatte die Bewegungs- und Mobilitätsförderung bei älteren Menschen als Schwerpunktthema. Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Verband der Privaten Krankversicherungen und den kommunalen Spitzenverbänden.

Ziel des Wettbewerbs war es, herausragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention bei älteren Menschen im Bereich Bewegungs- und Mobilitätsförderung zu identifizieren, zu prämieren sowie in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, um damit zur Nachahmung guter Praxis anzuregen. Hierbei sollten explizit auch Aktivitäten kleinerer Gemeinden im ländlichen Raum sowie von Landkreisen mit in den Blick genommen werden.

Eingeladen zur Teilnahme waren alle deutschen Städte, Kreise und Gemeinden. Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme stand ein Preisgeld der BZgA in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung.

Die Preisverleihung fand im April 2016 in Berlin statt.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs war das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt.

www.wettbewerb-aelter-werden-in-balance.de

Wissenschaftliche Begleitforschung zum Umgang mit dem demografischen Wandel im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Seit 2016 eröffnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählten Städten und Regionen Frei- und Experimentierräume zum Umgang mit dem demografischen Wandel. In der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ“ entwickeln und erproben die beteiligten Kommunen gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft  im Rahmen von insgesamt 30 Vorhaben innovative Lösungen, mit denen die räumlichen Auswirkungen des demografischen Wandels mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung gestaltet werden können.

Diese Ansätze lassen sich sechs zentralen Handlungsfeldern zuordnen:  

  1. Daseinsvorsorge sichern: kommunale Angebote und Einrichtungen mithilfe neuer Organisationsformen und Finanzierungsansätze aufrechterhalten
  2. Innen entwickeln: Stadtzentren und Ortskerne als lebendige Wohn- und Lebensorte stärken
  3. Allianzen bilden: den Handlungsspielraum der Kommunen mit neuen Partnern erweitern
  4. Datenschätze in Wert setzen: bestehende Daten zielgerichtet aufbereiten, um kommunale Entscheidungen zu verbessern
  5. Interkommunal agieren: Lösungen für Kommunen im regionalen Schulterschluss gestalten
  6. Experimente wagen: zukunftsweisende Wege mit wissenschaftlicher Unterstützung finden

Mit dem wissenschaftlichen Begleit-, Vernetzungs- und Transfervorhaben KomKomIn (Laufzeit: 2016-2021) übernimmt das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) die Synthese, Aufbereitung und Kommunikation der Ergebnisse sowie die übergreifende Vernetzung der geförderten Vorhaben und bearbeitet den Forschungsbaustein „Kommunen und Forschung“.  

kommunen-innovativ.de

Eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Mit dem Projekt "Nationaler Radverkehrsplan" hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen breiten gesellschaftlichen Dialog über neue Wege zur Fahrradförderung initiiert. Ziel ist, alle Aktivitäten im Fahrradbereich zu bündeln und die Aktivitäten der Kommunen, Länder und des Bundes zu koordinieren.

Eckpunkte für einen "Nationalen Radverkehrsplan":

  • Koordinierung der fahrradtouristischen Angebotspalette sowie deren nationale und internationale Vermarktung
  • Vernetzung mit Nahverkehrsunternehmen (ÖPNV) und Bahnen
  • Weiterentwicklung der national bedeutenden Radwege, Qualitätssicherung und Fortsetzung des Ausbaus
  • Ermittlung der bestehenden finanziellen Fördermöglichkeiten des Radwegebaus
  • Stärkere Nutzung der Mittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz
  • Erschließung neuer, auch europäischer Fördertöpfe zur Finanzierung neuer Radwege
  • Vorrang der Schaffung eines Radwegenetzes vor einem bloßen Ausbau von Wegen
  • Zusammenfassung und Durchsetzung der drängendsten Maßnahmen in einem gemeinsamen "Lückenschluss-Konzept für Velo-Netze" von Bund, Ländern und Gemeinden
  • ein Wettbewerb, um die besten radfreundlichen Konzepte zu prämieren

 

www.nationaler-radverkehrsplan.de

Wissenschaftliches Koordinierungsvorhaben zur Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS) (abgeschlossen)

Die Folgen des Klimawandels und eine veränderte Demografie stellen weltweit neue Anforderungen an eine nachhaltige Bewirtschaftung von Wasserressourcen. Dies stellt in Deutschland die Infrastrukturen der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung vor erhebliche Herausforderungen, da die Anpassungsfähigkeit der teilweise veralteten Systeme verbessert und neue flexible Lösungen entwickelt werden müssen. Vor diesem Hintergrund förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) mit der Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS) die Erforschung und Erprobung neuer Ansätze in der Wasserwirtschaft.

Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben dieser Fördermaßnahme wurden durch ein wissenschaftliches Koordinierungsvorhaben (WK INIS) begleitet. Das Koordinierungsvorhaben wurde im Zeitraum von 2013 bis 2016 vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu), der DVGW-Forschungsstelle TUHH (Technische Universität Hamburg-Harburg) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) gemeinsam durchgeführt.

Ziele und Aufgaben waren dabei:

  • die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit wie Internetpräsenz, Informationsbroschüren, Newslettern, Flyern, und Pressmitteilungen
  • die übergreifende Präsentation der Fördermaßnahme INIS auf nationalen und internationalen Tagungen
  • die Vernetzung der Verbundforschungsvorhaben und die Unterstützung des Informationsflusses, insbesondere zu projektübergreifenden Querschnittsthemen
  • die Organisation von projektübergreifenden Workshops und Statuskonferenzen
  • die Information der Fachöffentlichkeit über die Fördermaßnahme und ihre Ergebnisse
  • die regelmäßige Berichterstattung in den Fachzeitschriften von DVGW und DWA
  • die Vorstellung von Forschungsergebnissen im Rahmen des bestehenden Bildungsangebots von Difu, DVGW und DWA
  • die Einbringung der Forschungsergebnisse in das einschlägige Regelwerk
  • die Information und Beratung von politischen Entscheidungsträgern
  • die Unterstützung der Überführung von Forschungsergebnissen in die Anwendung und praktische Umsetzung
  • die Auseinandersetzung mit finanziellen, verwaltungsorganisatorischen und rechtlichen Hemmnissen

www.bmbf.nawam-inis.de/

Forschungsverbund des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu innovativen und nachhaltigen Lösungen im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung

Für die Gestaltung zukunftsfähiger Städte spielen Wasserinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsverbund netWORKS hat es sich zur Aufgabe gemacht, innovative und nachhaltige Lösungen im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung zu erarbeiten, um Kommunen bei der Transformation der Wasserinfrastruktur zu unterstützen. Insbesondere gilt es, eine Anpassung an den Klimawandel anzustoßen sowie Abwasser als Ressource zu verstehen, indem leicht verschmutztes Abwasser (sog. Grauwasser) wiederverwendet wird, Nährstoffe aus dem Abwasser aufbereitet werden sowie die Abwasserwärme genutzt wird.

Übergeordnetes Ziel von netWORKS ist es, im Dialog mit der Praxis Optionen einer zukunftsfähigen Ausgestaltung städtischer Infrastrukturen zu entwickeln, Innovations- und Umsetzungshemmnisse zu identifizieren und darüber Prozesse anzuregen, die zu einer Transformation urbaner Räume beitragen. Initiiert vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) wird das Verbundvorhaben von verschiedenen Forschungseinrichtungen getragen.

netWORKS arbeitet inzwischen an seinem vierten Projekt: „Resilient networks: Beiträge von städtischen Versorgungssystemen zur Klimagerechtigkeit“. netWORKS 4 geht davon aus, dass sich durch die Verknüpfung von grauen (z. B. Kanäle, Rohrleitungen), blauen (z. B. Wasserflächen) und grünen Infrastrukturen (z. B. Grün- und Freiflächen, Gründächer/-fassaden) neue und effektive Gestaltungsoptionen für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen im urbanen Raum ergeben und damit neben Zielen der Klimaanpassung auch vielfältige weitere planerische Ziele unterstützt werden. Die Kopplung  dieser Infrastrukturen wurde anhand von Realisierungsmöglichkeiten in konkreten Quartieren in Norderstedt (Schleswig-Holstein) und Berlin beispielhaft geplant, auf Umsetzungspotenziale und -barrieren hin geprüft und analysiert. Geplant ist die bisherigen Ergebnisse in die Praxis zu überführen, erarbeitete Tools (z.B. Infokarten), die gekoppelte Infrastrukturen in kommunalen Planungsprozesse verankern, weiter zu optimieren und Kooperationsmodelle für die Planung und den Betrieb der Infrastrukturen zu entwickeln.

www.networks-group.de

Projekt im Auftrag des Umweltbundesamts

Ressourcenschutz nimmt in der Umwelt- und Wirtschaftspolitik einen immer größeren Stellenwert ein. Laut Global Footprint Network ist der Ressourcenverbrauch in Deutschland so hoch, als gäbe es drei Erden. Im Auftrag des Umweltbundesamts führte das Difu im Zeitraum von 2016 bis 2019 das Projekt „Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene (kommRess)“ durch. Projektpartner war das Öko-Institut e.V. Institut für angewandte Ökologie. Ziel des Projekts war es, die Ressourceneffizienz in Kommunen zu verbessern und diese dabei zu unterstützen. Zu diesem Zweck konzipierte das Projekt eine Servicestelle, die Informationen hinsichtlich möglicher Aktivitäten zur Steigerung von Ressourceneffizienz und -schonung für die kommunalen Akteure bündelte und diesen zur Verfügung stellte. Ein besonderer Fokus des Projekts lag darauf, die Beteiligung der Kommunen bei der Fortschreibung des Ressourceneffizienzprogramms der Bundesregierung (ProgRess) zu stärken, da diese wichtige Impulsgeber für die programmatische Entwicklung und die Praxistauglichkeit sind.

Die Website gibt einen Überblick über die vielfältigen kommunalen Handlungsmöglichkeiten und zeigt gute Beispiele, wie Kommunen Ressourcen schonen können.

ressourceneffizientekommune.de

Beratungsangebot im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) zur Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) und anderen Förderprogrammen des BMU

Das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) ist Ansprechpartner in allen Fragen des kommunalen Klimaschutzes. Im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) berät es Kommunen und kommunale Akteur*innen dazu, wie sie Ideen und Projekte im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des BMU und anderer Förderprogramme umsetzen und fördern lassen können. In verschiedenen Veranstaltungen vernetzt das SK:KK unterschiedliche Akteur*innen und fördert so den Erfahrungsaustausch innerhalb der Klimaschutz-Community. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Die Nationale Klimaschutzinitiative
Bis 2050 soll Deutschland weitgehend klimaneutral werden. Damit das gelingt, fördert und initiiert das BMU seit 2008 Klimaschutzprojekte im gesamten Bundesgebiet, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieses Ziels leisten.

Auf kommunaler Ebene unterstützt das BMU engagierte Akteur*innen im Rahmen der Kommunalrichtlinie, die Teil der NKI ist. Mithilfe der Fördergelder können Städte, Gemeinden, Landkreise und andere Akteur*innen wie kommunale Unternehmen, Sportvereine oder Bildungsträger für den Klimaschutz aktiv werden und ihre Treibhausgasemissionen dauerhaft senken. Zu den Fördermöglichkeiten der NKI und anderen Förderprogrammen im kommunalen Klimaschutz berät das SK:KK persönlich, per E-Mail (skkk@klimaschutz.de) und telefonisch (030 39001-170).

www.klimaschutz.de/de/themen/kommune

Vernetzung und Wissensaustausch zwischen den Projekten der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume”

SynVer*Z organisiert die Vernetzung und den inhaltlichen Austausch zwischen den Projekten der Leitinitiative „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Fördermaßnahme „Nachhaltige Transformation urbaner Räume”. Vernetzung und Wissensaustausch bilden die Basis für die Synthetisierung der in den Projekten aufgezeigten Lösungswege.

Darüber hinaus stärkt SynVer*Z den Austausch zwischen einzelnen BMBF-Fördermaßnahmen und sucht den Kontakt zu europäisch und international vergleichbaren Forschungsaktivitäten.

An der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis trägt SynVer*Z innovative projektübergreifende Ergebnisse und Lösungsstrategien in die Kommunen hinein. SynVer*Z entwickelt eine eigene Systematisierung, mit der die angestrebten und soweit möglich realen Wirkungen von geförderten Projekten und damit letztlich die Wirkungen der BMBF‐Forschungsinitiativen erfasst und kategorisiert werden. Im Fokus steht dabei der gesellschaftliche bzw. kommunale Impact.

SynVer*Z arbeitet intensiv mit den Forschungsverbünden, Vernetzungsprojekten einzelner Fördermaßnahmen, der Geschäftsstelle der Innovationsplattform Zukunftsstadt, dem Projektträger DLR und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen.

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führt das Projekt gemeinsam mit dem ISOE-Institut für sozial-ökologische Forschung sowie der Kommunikationsagentur GRÖSCHEL Branding GmbH durch.

www.nachhaltige-zukunftsstadt.de/

Hintergrundwissen, Checklisten, Praxisbeispiele zum Thema Umweltgerechtigkeit

Umweltgerechtigkeit ist ein integrativer Handlungsansatz, bei dem es darum geht, gesundheitsrelevante Umweltbelastungen wie Lärm oder Luftschadstoffe in sozial benachteiligten Quartieren und Wohnlagen zu vermeiden und abzubauen sowie der Bewohnerschaft den Zugang zu gesundheitsbezogenen Umweltressourcen zu ermöglichen. Was Umweltgerechtigkeit im Einzelnen ist und wie sie erreicht werden kann, zeigt die neue Online-Toolbox des Difu. Hier finden sich unter anderem Definitionen, Hintergrundwissen, Instrumente, Umsetzungstipps. Verschiedene Formate stehen zur Verfügung: Videoclips, Checklisten, Praxisbeispiele, vertiefende Texte, Literaturhinweise und Links.

toolbox-umweltgerechtigkeit.de

Förderprojekt der Europäischen Union, des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und der Robert Bosch Stiftung zum sozialen Zusammenhalt und gesellschaftlicher Teilhabe in Klein- und Mittelstädten

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat bis Juni 2018 das dreijährige Forschungs-Praxis-Projekt „Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe“ bearbeitet. Das Projekt war als Kooperationsvorhaben mit einem aktivierenden Forschungsansatz angelegt. Kooperationspartner waren das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Neun bundesweit ausgewählte Kommunen waren als Praxispartner beteiligt.

Das im Juli 2018 gestartete Projekt „Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe in Klein- und Mittelstädten: Wohnen, Infrastruktur, Akteure und Netzwerke“ knüpft an das Vorgängerprojekt an und richtet seinen Fokus verstärkt auf die sozialräumlichen Zusammenhänge. Mit der Neuzuwanderung und dem Anstieg der zugewanderten Bevölkerung wächst die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit den Folgen von sozialen Unterschieden und Ungleichheiten für die städtische Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft. Kooperationspartner sind das Hessische Ministerium für Soziales und Integration, die Robert Bosch Stiftung, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag. Praxispartner sind bundesweit sechs ausgewählte Kommunen.

Beide Projekte werden aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union und dem Förderprogramm „WIR – Wegweisende Integrationsansätze Realisieren“ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration gefördert. Das aktuelle Projekt erhält zudem Fördermittel der Robert Bosch Stiftung.

www.vielfalt-in-stadt-und-land.de

Bundesweite Wettbewerbsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 

Ziel der von der der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung initiierten Wettbewerbsreihe "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" ist es, hervorragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention zu identifizieren, zu prämieren sowie bundesweit in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Damit soll zur Nachahmung guter Praxis angeregt werden. Auch sollen durch den Wettbewerb die in der kommunalen Suchtprävention Tätigen in ihrer Arbeit ermutigt und gestärkt werden.

Am 9. Oktober 2019 haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung und der GKV-Spitzenverband gemeinsam den Startschuss zum 8. Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention“ gegeben. Das Thema des diesmaligen Wettbewerbs lautet „Wirkungsvolle Suchtprävention vor Ort“.

Für die prämierten Wettbewerbsbeiträge stellt die BZgA ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich lobt der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis von 20.000 Euro zum Thema „Gesundheitsförderung und Prävention für Kinder aus suchtbelasteten Familien“ aus.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge war der 15. Januar 2020. Die Preisverleihung findet im Juni 2020 in Berlin statt.

Betreut wird der 8. Bundeswettbewerb "Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention" - wie auch die vorangegangenen Wettbewerbe - durch das Deutsche Institut für Urbanistik.

www.kommunale-suchtpraevention.de

Bundeswettberb des Bundesministeriums des Innern (BMI) zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration von Zuwanderern  (abgeschlossen)

Im Juni 2017 lobte das Bundesministerium des Innern den Bundeswettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten" aus. Im Mittelpunkt standen Konzepte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration von Zuwanderern in der Kommune. Es sollten hervorragende kommunale Aktivitäten zur Integration von Zuwanderern und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung vor Ort initiiert, identifiziert, prämiert und in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Damit sollte zur Nachahmung guter Praxis angeregt werden. Der Bundeswettbewerb wurde von den kommunalen Spitzenverbänden sowie vom Bundesverband Deutscher Stiftungen unterstützt.

Eingeladen zur Teilnahme waren alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt waren außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Für die Gewinner stand ein Preisgeld in Höhe von insgesamt bis zu einer Million Euro zur Verfügung.

Die Preisverleihung fand im Juli 2018 in Berlin statt.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs war das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) beauftragt.

kommunalwettbewerb-zusammenleben.de