Neuer Institutsleiter für das Deutsche Institut für Urbanistik berufen

Medieninformation vom 02. Juli 2018

Prof. Dr. Carsten Kühl tritt am 1. August 2018 die Nachfolge von Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden an, der das Difu seit Oktober 2013 leitete.

Berlin. Prof. Dr. Carsten Kühl (56), Honorarprofessor im Fach Finanzwissenschaft an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer sowie ehemaliger Finanz- und Bauminister des Landes Rheinland-Pfalz, übernimmt zum 1. August 2018 die wissenschaftliche Leitung und Geschäftsführung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), Berlin/Köln. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden an, der das größte Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum seit Oktober 2013 leitete, es Ende Mai im 65. Lebensjahr verließ und auf eine sehr erfolgreiche Bilanz zurückblicken kann. Bis zum 1. August liegt die Leitung des Difu in den Händen des bisherigen kaufmännischen Geschäftsführers Dr. Busso Grabow und des stellvertretenden wissenschaftlichen Leiters Prof. Dr. Arno Bunzel.

Die Mitgliederversammlung des Vereins für Kommunalwissenschaften e.V. (alleiniger Gesellschafter des Difu) sprach sich einstimmig für Professor Dr. Carsten Kühl als neuen Difu-Chef aus. Sie folgte damit auch dem entsprechenden Votum der Berufungskommission. Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, sagte: „Das Difu schafft eine einmalige Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und kommunaler Praxis. Als Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung, Fortbildung und praktischer Beratung ist das Institut für die Städte ein wichtiger Ansprechpartner. Für diese Schnittstelle ist Carsten Kühl die perfekte Besetzung. Wir wünschen Carsten Kühl viel Freude und gutes Gelingen für sein neues Amt. Der Städtetag ist dem Institut von Beginn an sehr verbunden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Professor Dr. Carsten Kühl hatte nach seiner wissenschaftlichen Tätigkeit als Finanzwissenschaftler unterschiedliche administrative Tätigkeiten in der Verwaltung und Politik in verschiedenen obersten Landesbehörden des Landes Rheinland-Pfalz inne – bis 2014 als Finanz- und Bauminister. Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik wandte er sich beruflich wieder der Wissenschaft zu. So ist Carsten Kühl unter anderem Honorarprofessor der Finanzwissenschaft an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Durch seine frühere Tätigkeit ist Kühl hervorragend vernetzt und hat viele Themen verantwortlich vorangetrieben, bei denen kommunale Belange im Mittelpunkt standen.

Bilder: 
Portraitfoto von Carsten Kühl
Portraitfoto von Carsten Kühl und Martin zur Nedden
Gruppenfoto mit Busso Grabow, Helmut Dedy, Carsten Kühl und Martin zur Nedden