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Difu-Berichte 4/2012 - Kommunales Energiemanagement leistet Beitrag zur Energiewende

HeftcoverDie aktuellen Herausforderungen der Energiewende für das kommunale Energiemanagement standen im Mittelpunkt des 17. Deutschen Fachkongresses der kommunalen Energiebeauftragten, der am 19. und 20. März 2012 in der Gastgeberstadt Düsseldorf stattfand.

In vielen Kommunen konnte bereits in den vergangenen Jahren durch kommunales Energiemanagement kontinuierlich der Einsatz von Wärme und Strom reduziert werden. Dies ist insbesondere auf die Aktivitäten der kommunalen Energiebeauftragten zurückzuführen.

Das kommunale Energiemanagement, das zuerst in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren in vielen großen Stadtverwaltungen eingeführt wurde, zielt insbesondere darauf ab, den Energieverbrauch in den eigenen Liegenschaften sowie bei der Straßenbeleuchtung zu reduzieren. Der Fokus wird dabei i.d.R. auf folgende Bereiche gerichtet:

  • Der Großteil der in Städten und Gemeinden verbrauchten Endenergie in eigenen Liegenschaften wird für die Beheizung und die Stromversorgung aufgewendet. Energieeinspareffekte resultieren daher vor allem aus der Durchführung von energetisch relevanten Maßnahmen im kommunalen Gebäudebestand.
  • Die Straßenbeleuchtung einschließlich Signalanlagen, auf die bis zu ein Drittel des kommunalen Endenergieverbrauchs entfallen kann, ist ein weiterer bedeutender Bereich der Energieeinsparung.
  • Endenergieeinsparungen sind auch im Beschaffungswesen zu realisieren. Diese betreffen vor allem die Anschaffung von EDV-Ausstattungen und Bürogeräten, aber auch die Innenraumbeleuchtung, Pumpen sowie Haushalts- und Reinigungsgeräte. Der Fuhrpark stellt in diesem Kontext eine weitere Herausforderung dar. Im Beschaffungswesen werden zudem in vielen Kommunen bereits Energieeffizienzkriterien bei der Ausschreibung und Vergabe berücksichtigt.
  • Für die Umsetzung von Maßnahmen der Energieeinsparung ist auch die Motivation und Information der Mitarbeiter in den Kommunalverwaltungen selbst sowie der Bevölkerung und ortsansässigen Unternehmen im Hinblick auf die Änderung des Nutzerverhaltens sowie zum Einsatz von energiesparenden Techniken von zentraler Bedeutung. Dazu können von Kommunen unterschiedliche Kampagnen oder Schulungen durchgeführt werden, um konkrete Handlungsmöglichkeiten durch entsprechende Informationen anzubieten.

Foto Häuserzeile

Die von den Referenten sowohl bei den Veranstaltungen im Plenum als auch in den Workshops gehaltenen Beiträge werden vom Deutschen Institut für Urbanistik in einer Kongress-Dokumentation veröffentlicht. Somit können Teilnehmer der Veranstaltung die Ergebnisse des Kongresses noch einmal nachlesen und allen Interessierten, die nicht am Kongress teilnehmen konnten, die vielfältigen Möglichkeiten des kommunalen Energiemanagements nähergebracht werden. Die Veröffentlichung erscheint im Januar 2013.

Weitere Informationen: 

Dipl.-Ing. Cornelia Rösler
Telefon: 0221/340308-18
E-Mail: roesler@difu.de

Bestellung: siehe Bestellschein

Terminhinweis:
Der 18. Deutsche Fachkongress der kommunalen Energiebeauftragten findet am 22./23. April 2013 in Mannheim statt.

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