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Difu-Berichte 3/2012 - Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz

Erfolgreicher Klimaschutz vor Ort. Informations- und Beratungsangebot für Kommunen erweitert

Logo des Kompetenzzentrums "Kommunaler Klimaschutz"Erfolgreicher Klimaschutz fängt in der Kommune an. Denn hier besteht ein großes Potenzial, klimaschädliche CO2-Emissionen zu verringern. Um die Kommunen auf ihrem Weg zu einem individuellen und zielgerichteten Klimaschutz zu unterstützen, wurde mit Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Sommer 2008 beim Difu die "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" eingerichtet. Von Anfang an erfreute sich die speziell auf die Bedürfnisse der Kommunen zugeschnittene Service- und Beratungseinrichtung großen Zulaufs. Seit April 2012 wurde das Angebot erweitert und vertieft. Der neue Name macht dies deutlich: "Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz" heißt die Einrichtung beim Difu künftig, die im Auftrag und mit Förderung des Bundesumweltministeriums die Kommunen in ihrem Klimaschutzengagement unterstützt. Neben einem breit gefächerten Informations- und Beratungsangebot wird das Service- und Kompetenzzentrum auch Fachveranstaltungen und Vernetzungstreffen an verschiedenen Orten in Deutschland anbieten.

Mit dem neuen Namen gibt es auch ein neues Logo, Anfang 2013 erfolgt ein Relaunch des Internetportals, um das größere Angebot auch online verfügbar zu machen. Ab Herbst 2012 erscheint ein regelmäßiger E-Mail-Newsletter, der kostenlos im Internet abonniert werden kann. Wie erfolgreicher Klimaschutz aussehen kann, wird ebenfalls auf der Homepage gezeigt. Ein "Projekt des Monats" präsentiert regelmäßig erfolgreiche kommunale Projekte aus ganz Deutschland.

Wünsche der Kommunen werden berücksichtigt

Ein wichtiger Angebotsschwerpunkt des Service- und Kompetenzzentrums ist die Beratung zu Fördermöglichkeiten. Die seit 2008 erfolgreich laufende Detailberatung zur "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" (kurz: "Kommunalrichtlinie"), einem exakt auf Städte, Gemeinden und Landkreise zugeschnittenen Förderprogramm des Bundesumweltministeriums, wird fortgesetzt. Daneben wird es künftig auch eine Orientierungsberatung zu weiteren klimarelevanten Förderprogrammen von Bund, Ländern und EU geben. Die Beratungsteams in den Geschäftsstellen in Köln und Berlin sind unter der bundesweiten Hotline 030/39001-170 erreichbar. Zusätzlich ist das Beratungsteam auf Veranstaltungen und Messen direkt vor Ort im Einsatz.

Fortgeführt wird auch der erfolgreiche Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz". Seit der ersten Runde im Jahr 2009 wurden 27 Kommunen und Regionen für ihre herausragenden Klimaschutzprojekte öffentlich ausgezeichnet. Wie bisher stehen weiterhin jährlich 240 000 Euro Preisgeld zur Nutzung für weitere Klimaschutzprojekte zur Verfügung. Um die vorbildlichen Beispiele als Modell bekannt zu machen und viele andere Kommunen zur Nachahmung anzuregen, stehen sie kostenfrei auch als Film- und Buchbeiträge sowie online zur Verfügung. Die Auszeichnung der Gewinner des Wettbewerbs "Kommunaler Klimaschutz 2012" wird Bundesumweltminister Peter Altmaier im Rahmen der Kommunalkonferenz "Mit der Energiewende kommunale Zukunft gestalten" am 7. November in Berlin vornehmen. Die Preise gibt es in den bewährten Kategorien "Klimaschutz in kommunalen Liegenschaften", "Kommunale Kooperationsstrategien" und "Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen", an denen die Jury seit Beginn des Wettbewerbs nur kleinere Änderungen vorgenommen hat.

Vernetzung als zentrales Anliegen

Die jährliche Kommunalkonferenz findet seit 2008 in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium und den kommunalen Spitzenverbänden statt und hat sich inzwischen zu einem Jahresevent für den kommunalen Klimaschutz etabliert. Darüber hinaus bietet das Service- und Kompetenzzentrum, ganzjährig und deutschlandweit, kostenfreie Fach- und Vernetzungsveranstaltungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten im Themenfeld kommunaler Klimaschutz und speziell zu Fördermöglichkeiten im Rahmen der "Kommunalrichtlinie" an. Hier tauschen sich Kommunen praxisnah und auf Augenhöhe über Themen wie klimafreundliche Mobilität oder Stadtplanung aus und profitieren von den Erfahrungen anderer Kommunen, etwa beim Vernetzungstreffen der vom Bundesumweltministerium geförderten Klimaschutzmanager.

Ergänzt wird das Angebot durch themenspezifische Publikationen: Kommunale Fach- und Praxisbeispiele informieren Kommunalvertreter und regen zum Nachahmen an.

Erfolgreiche Reihen wie die Wettbewerbsdokumentation oder Themenhefte werden fortgesetzt. Die bereits veröffentlichten Fachpublikationen "Klimaschutz & Denkmalschutz", "Klimaschutz & Abfallwirtschaft", "Klimaschutz & Abwasserbehandlung", "Klimaschutz & Unternehmen" sowie die Wettbewerbsdokumentationen können auch weiterhin kostenlos bestellt werden.

 Kommunaler Klimaschutz der beiden Standorte Köln und Berlin.

Weitere Informationen: 

Projektleitung

Dipl.-Ing. Cornelia Rösler
Telefon: 0221/340308-18
E-Mail: roesler@difu.de

Dipl.-Ing. Christine Krüger
Telefon: 030/39001-239
E-Mail: krueger@difu.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Anna Hogrewe-Fuchs
Telefon: 0221/340308-16
E-Mail: hogrewe-fuchs@difu.de

Eva Karcher, M.A.
Telefon: 030/39001-235
E-Mail: karcher@difu.de

Kommunalkonferenz "Mit der Energiewende kommunale Zukunft gestalten"
7. und 8. November 2012,
Berlin, Humboldt Carré

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