DB-Veranstaltungsticket

Sozialplanung nach dem BauGB – zwischen Anspruch und Wirklichkeit

26. - 28. Oktober 2009 in Berlin

Vorbereitende Untersuchungen und Sozialpläne – bereits 1971 im Städtebauförderungsgesetz verankert – sind seit über drei Jahrzehnten Kernbestandteile des Sanierungsrechts. Diese Instrumente des "Besonderen Städtebaurechts" haben bis heute nichts an Aktualität eingebüßt, auch wenn sich die wirtschaftlichen, sozialen und baulichen Probleme in den Stadtteilen und Quartieren vor Ort stärker ausdifferenzieren und neue Planungsansätze und Förderprogramme darauf reagieren. Sanierungssatzungen werden in vielen Fällen von neuen Gebietskulissen wie "Stadtumbau Ost/West", "Soziale Stadt", "Städtebaulicher Denkmalschutz (Ostdeutschland)" überlagert. Die Vorbereitenden Untersuchungen sind oftmals in bestehende gesamtstädtische Konzeptionen oder bestehende Rahmenpläne eingebettet und erfordern neben der sozialen, strukturellen und städtebaulichen Analyse und Bewertung insbesondere bei der Betroffenenbeteiligung besondere Fachkompetenz. Zudem sind in vielen Städten und Gemeinden Sanierungsgebiete der "Zweiten Generation" in Bearbeitung, d.h. bereits sanierte Gebiete erfordern erneut eine weit reichende Sanierung und neue Lösungsansätze.

In diesem Seminar wird den Fragen nachgegangen, was Stadtsanierung unter veränderten Rahmenbedingungen bedeutet, welche Anforderungen sich daraus insbesondere an die Vorbereitenden Untersuchungen wie auch die Sozialpläne stellen und wie diese ausgestaltet und auch breit kommuniziert werden können.

Veranstaltungsort:
Ernst-Reuter-Haus
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin (Berlin)
Leitung:Prof. Dr. Arno Bunzel
Dr.-Ing. Angela Uttke
Veranstalter:
Ansprechpartner: Sylvia Bertz
Verweise auf diesen Beitrag finden sich in: 
Zeitschriftenartikel - Difu-Fortbildungsprogramm 2009