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Difu-Berichte 3/2017 - Kommunaler Klimaschutz: Lokale Akteure erfolgreich beteiligen

Bürger, Unternehmen sowie die Land- und Forstwirtschaft für den kommunalen Klimaschutz zu gewinnen, ist mitunter herausfordernd. Eine neue Broschüre des SK:KK am Difu zeigt, wie es gelingen kann.

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Quelle: Drees + Riggers GbR

Um Klimaschutzmaßnahmen zu planen und vor Ort erfolgreich umzusetzen, ist es für Kommunen essenziell, mit lokalen Akteuren zusammenzuarbeiten: Ob Vereine, Forschungs- und Bildungseinrichtungen oder lokale Energieversorger – sie alle verfügen über Wissen zu lokalen Gegebenheiten, technisches Know-how und Erfahrungswerte, die für eine effektive Klimaschutzarbeit überaus wertvoll sind. Gleichzeitig können lokale Akteure als Multiplikatoren und Investoren dort für den Klimaschutz aktiv werden, wo der Einfluss der Kommune begrenzt ist, beispielsweise in Unternehmen oder im Kontakt zum Verbraucher. Zudem trägt die Beteiligung lokaler Akteure entscheidend zur Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen bei. Diese Akzeptanz macht ein langfristiges Engagement im Klimaschutz überhaupt erst möglich.

Wie Kommunen vor allem Bürger, Unternehmen sowie Akteure aus der Land- und Forstwirtschaft erreichen und für den Klimaschutz gewinnen können, zeigt die neu erschienene Broschüre „Akteure im kommunalen Klimaschutz erfolgreich beteiligen. Von den Masterplan-Kommunen lernen“ des Service- und Kompetenzzentrums: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK). Die Publikation erläutert anhand von 16 Praxisbeispielen Schlüsselfaktoren für eine erfolgreiche Beteiligung. Die Beispiele stammen aus „Masterplan-Kommunen“, die aufgrund ihrer besonders ambitionierten Klimaschutzziele im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative vom Bundesumweltministerium gefördert werden.

Als Erfolgsfaktoren für Beteiligungsprozesse haben sich in den Masterplan-Kommunen beispielsweise die Unterstützung durch die lokale Politik, durch namhafte Persönlichkeiten aus der Kommune sowie die enge und gezielte Zusammenarbeit mit Multiplikatoren erwiesen. Dezidiert werden in der Broschüre außerdem wichtige Weichenstellungen in der Planung und Umsetzung von Beteiligungsprozessen benannt. Kommunen, die künftig selbst verstärkt auf solche Prozesse setzen wollen, erhalten Tipps zur zielgruppengerechten Ansprache sowie zu Formaten und Methoden, mit deren Hilfe Klimaschutzthemen ansprechend vermittelt werden können. Denn nicht immer verläuft die Beteiligung im kommunalen Klimaschutz erfolgreich – ein Szenario, das in der Publikation ebenfalls thematisiert wird.

Weitere Informationen: 

www.difu.de/11312

Mareike Hansel, M.A.
+49 30 39001-236
hansel@difu.de

Elisabeth Frach, M.A.
+49 30 39001-171
frach@difu.de

Taina Niederwipper, M.A.
+49 30 39001-172
niederwipper@difu.de

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