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Difu-Berichte 1/2017 - Sicherheit in Wohnumfeld und Nachbarschaft

Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts "transit" zu Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen widmet sich unter anderem Lagebildern für Angsträume und Gefahrenorte sowie Sicherheitsaspekten für die Wohnungswirtschaft.

Am 3. November 2016 fand in Hannover die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts "transit" statt. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ging es um transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen. Das Projekt wurde gemeinsam vom Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA Nds.), dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) sowie F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH bearbeitet.

Das LKA Niedersachsen stellte das Instrument der kleinräumigen Lagebilder für Angsträume und Gefahrenorte und die Methode der Begehung als Instrument der Kriminalprävention vor. F+B erläuterte Sicherheitsaspekte in der Wohnungswirtschaft. Das Difu stellte lokalspezifische Netzwerke und angepasste Sicherheitsarchitekturen für Städte und Quartiere an drei Fallbeispielen aus Niedersachsen vor. Zudem zeigte es ausgewählte kooperative Maßnahmen zur Kriminalprävention aus anderen deutschen Städten und setzte sich mit den methodischen Herausforderungen von Transdisziplinarität für die Städte und die zivile Sicherheitsforschung auseinander.

In einem moderierten Gespräch zwischen Michael Isselmann (Leiter des Stadtplanungsamts der Stadt Bonn und Vorsitzender der Fachkommission Stadtplanung und Städtebau des Deutschen Städtetages), Axel Brockmann (Leiter des Referates Kriminalitätsbekämpfung im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport) und Heiner Pott (Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Niedersachsen Bremen), wurde die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Verantwortlichen und die große Bedeutung von quartiersorientierten Maßnahmen betont.

Foto: Gruppenbilder von Verantwortlichen der Städte Braunschweig, Emden und Lüneburg

 

Im Rahmen der Veranstaltung unterzeichneten Verantwortliche aus Polizei, Wohnungswirtschaft und Stadtverwaltung aus Braunschweig, Emden und Lüneburg, darunter der Oberbürgermeister der Hansestadt Lüneburg Ulrich Mädge eine Absichtserklärung zur Berücksichtigung sicherheitsrelevanter Aspekte in der Planung.

Weitere Informationen: 

Dr. Holger Floeting
+49 30 39001-221
urbane-sicherheit@difu.de

Zum Weiterlesen:
Sicherheit im Wohnumfeld und in der Nachbarschaft. Impulse für die Zusammenarbeit von Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommune
Download (pdf, 7 MB)

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