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Difu-Berichte 1/2017 - Urbanes Grün in die Innenentwicklung integrieren

Gemeinsame Studie von Difu und dem Institut für Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf "Urbanes Grün in der doppelten Innenentwicklung" vermittelt grundlegende Erkenntnisse.

Dem urbanen Grün kommt insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und als Faktor innerstädtischer Lebensqualität große Bedeutung zu. Dies wird auch durch den von der Bundesregierung verfolgten Grün- und Weißbuchprozess "Grün in der Stadt" unterstrichen. Eine durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) geförderte, empirisch angelegte Studie befasst sich intensiv mit den kommunalen Herausforderungen, die mit diesem Thema verbunden sind. Zusätzlich wurden die Ergebnisse als Empfehlungen für die kommunale Praxis in einer in Kürze erscheinenden Broschüre aufbreitet sowie zwei Tools als konkrete Hilfestellung für die Arbeit in den Kommunen entwickelt.

Foto vom Gleisdreieck Berlin

 

Im Kern geht es bei der doppelten Innenentwicklung um einen sachgerechten Umgang mit den häufigen Zielkonflikten zwischen baulicher und freiraumbezogener Entwicklung. Doppelte Innenentwicklung verfolgt einen integrierten Ansatz: Flächenreserven im Bestand sollen sinnvoll baulich genutzt, gleichzeitig aber auch urbanes Grün entwickelt, vernetzt und qualitativ verbessert werden. Bei der Herausforderung, urbanes Grün für die Entwicklung der Städte nutzbar zu machen, sind neben den ökologischen Funktionen des urbanen Grüns auch die sozialen Funktionen sowie die wirtschaftliche Dimension, z.B. im Zusammenhang mit Maßnahmen einer dezentralen naturnahen Regenwasserbeseitigung, in den Blick zu nehmen. Entwicklungsziele für das urbane Grün müssen dabei in einer integrierten Gesamtstrategie für die Innenentwicklung zusammengebunden werden.

Die Studie zeigt einen breit gefächerten Instrumentenkasten auf, der für die Entwicklung des urbanen Grüns und deren Einbindung in eine integrierte Strategie zur Innenentwicklung der Städte genutzt werden kann. Ausgangspunkt ist eine gute, aktuelle Datengrundlage über den Zustand des Stadtgrüns sowie über Versorgungsdefizite und Potenziale sowie – darauf beruhend – die Entwicklung von Zielen für das urbane Grün. Dies versetzt Verantwortliche in die Lage, nach rationalen, nachvollziehbaren Erwägungen und unter Berücksichtigung der besonderen Bedeutung der Stadtnatur, im jeweiligen räumlichen Kontext zu entscheiden. Es geht um die Entwicklung von integrierten Leitbildern, Strategien und Konzepten für die doppelte Innenentwicklung. Hierzu, wie zu Fragen der Umsetzung, zur Erfassung und Bewertung von Potenzialflächen, zur Finanzierung sowie zur Prozessgestaltung durch Kooperation und Beteiligung werden Handlungsempfehlungen gegeben.

Weitere Informationen: 

Dipl.-Ing. Christa Böhme
+49 30 39001-291
boehme@difu.de

Prof. Dr. Arno Bunzel
+49 30 39001-238
bunzel@difu.de

Publikation
Urbanes Grün in der doppelten Innenentwicklung
Jutta Böhm, Christa Böhme, Arno Bunzel, Christina Kühnau, Detlef Landua und Markus Reinke
2016, BfN-Skripten 444
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