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Maßnahmen zum Klimaschutz im historischen Quartier

Kommunale Arbeitshilfe

Veröffentlichungsangaben
Prof. Dr. Arno Bunzel (Projektleitung), Dipl.-Ing. Daniela Michalski (Projektleitung), Dr. phil. Jürgen Gies, Dr. Jens Libbe, Gregor Jekel, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) (Hrsg.), Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) (Auftraggeber)

Ergebnisse aus der Auftragsforschung des BMVBS/BBSR

Bezugsquelle der Printfassung: Bürgerservice BMVBS, Stichwort: Klimaschutz im historischen Quartier

Historische Stadtquartiere leisten mit ihren überwiegend kompakten Baustrukturen und kurzen Wegen zwischen den unterschiedlichen Nutzungen einen entscheidenden Beitrag zu Klimaschutz, Umweltverträglichkeit und Ressourcenschutz. Die dauerhafte Nachnutzung des Bestandes und der entsprechend schonende Umgang mit Rohstoffen machen die historischen Quartiere beispielhaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Effizienz.
 
Doch auch die Altbestände bedürfen einer weiteren energetischen und klimatischen Ertüchtigung. Dabei sind es nicht nur die objektbezogenen Maßnahmen, welche mit Blick auf den Klimaschutz zum Tragen kommen sollten. Über die energetische Gebäudesanierung hinaus können auch quartiersbezogene Potenziale Relevanz für den Klimaschutz entfalten. Eine Aktivierung dieser Reserven und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen sind von entscheidender Bedeutung, um die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit von historischen Quartieren zu sichern und den langfristigen Erhalt des baukulturellen Erbes zu gewährleisten.

Die vom Difu erarbeitete kommunale Arbeitshilfe beinhaltet wesentliche Grundlagen, mit deren Hilfe sich quartiersbezogene Potenziale für den Klimaschutz identifizieren lassen, die konzeptionelle Vorbereitung von klimaschutzrelevanten Maßnahmen im historischen Quartier gelingen kann und die Vereinbarkeit von Klimaschutz und Denkmalschutz sichergestellt wird.

Die zahlreichen Praxisbeispiele in der Arbeitshilfe veranschaulichen die entsprechenden kommunalen Herangehensweisen bei Klimaschutzaktivitäten im historischen Kontext und geben Anregungen, ähnliche Projekte in baukulturell wertvollen Quartieren zu initiieren. Sie verdeutlichen gleichzeitig den aktuellen Stand der kommunalen Praxis zur Vereinbarkeit der Belange Denkmalschutz und Klimaschutz. 

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