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Städte auf dem Weg zur Lokalen Agenda 21

Publikation
Veröffentlichungsangaben
Umweltberatung für Kommunen - UfK, 21, 1997, 109 S., deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen

Das Jahr 1996 hat gezeigt, daß deutsche Städte zunehmend die Impulse aus der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung aufnehmen. Immer mehr Städte befinden sich auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung, wie sie auf der Weltkonferenz propagiert wurde.

Bereits 1996 führte das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag (DST) eine erste Umfrage zum Stand der Entwicklung einer Lokalen Agenda 21 bei den Mitgliedsstädten des DST durch. Die Zwischenbilanz machte deutlich, daß rund die Hälfte der antwortenden Städtedie Entwicklung einer Lokalen Agenda 21 als ihre Aufgabe ansieht. Schwierigkeiten bei der Erarbeitung sahen sie weniger in den Handlungsfeldern, deren Inhalten und Zielen, als vielmehr in der Realisierung des sogenannten Konsultationsprozesses mit der Bevölkerung, den lokalen Organisationen und der örtlichen Wirtschaft. Daher widmete sich die zweite Difu-Umfrage, die im Frühjahr 1997 durchgeführt wurde, verstärkt den Fragen der Umsetzung.

Vom 24. bis 25. April 1997 fand im Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin der zweite Erfahrungsaustausch zur Lokalen Agenda 21 mit rund 80 Vertreterinnen und Vertretern aus den deutschen Städten statt. Präsentiert und diskutiert wurden der aktuelle Stand der Entwicklung der Lokalen Agenda 21 und Beispiele aus verschiedenen Städten, vor allem die jeweiligen Schwerpunkte, Hemmnisse und Lösungsmöglichkeiten.

Die Ergebnisse der Umfrage und des Erfahrungsaustauschs haben bestätigt, daß die inhaltlichen Ziele der Agenda 21 für die deutschen Städte nicht neu sind. Jedoch stellt die für den komplexen Konsultationsprozeß geforderte Herangehensweise eine besondere Herausforderung dar, besonders unter dem Vorzeichen, daß erst sehr wenige Bürgerinnen und Bürger mit dem Begriff und der Zielsetzung einer Lokalen Agenda vertraut sind. Die Städte sind gefordert, daß "Miteinander" zu fördern und Engagement für die gemeinsame Entwicklung einer Lokalen Agenda 21 zu wecken. Dies gilt nicht nur für den öffentlichen Diskurs mit Wirtschaft, Verbänden und Initiativen, mit Presse und Bevölkerung, sondern auch für die verwaltungsinterne Diskussion.

In der vorliegenden Dokumentation werden die Redebeiträge aus dem zweiten Erfahrungsaustausch einschließlich der Umfrageergebnisse 1997 und Berichte aus den Städten Hamburg, Kaiserslautern, Leipzig, Münster, Nürnberg und Osnabrück wiedergegeben. Sie sollen allen Kommunen, Initiativen und Interessenten zugänglich gemacht werden und damit zu weiteren Diskussionen und Aktivitäten anregen.

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie hier.