Sichere Städte und neue Sicherheitstechnologien

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Statut 
abgeschlossen
Themenfelder 
Laufzeit 
2006 bis 2010

Nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 in den USA und den Anschlägen in Madrid und London ist die Verwundbarkeit von Städten mit ihren konzentrierten Baumassen und Großinfrastrukturen stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Tatsächliche oder vermeintliche Bedrohungen gehen aber nicht nur von singulären Schadensereignissen aus, die „global cities“ und Megametropolen betreffen, sondern auch von alltäglicher Kriminalität. Der Zuschnitt staatlicher Sicherheitspolitik in Deutschland hat sich nach 2001 erheblich verändert: Innere und äußere Sicherheit vermischen sich. Die Akteure aus den beiden Bereichen sind in stärkerem Maß auf das Zusammenwirken bei der Lösung neuer Sicherheitsaufgaben angewiesen.

Die kommunale Ebene nimmt in Deutschland vor allem Aufgaben zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung wahr und konzentriert sich im Wesentlichen auf die Gefahrenabwehr, Maßnahmen der Städtebaupolitik und die Gestaltung von Rahmenbedingungen zur Kriminalprävention. Städte und ihre Bürger werden sich in Zukunft in stärkerem Maß mit Sicherheitsfragen auseinandersetzen müssen. Es haben sich – eher als Reaktion auf konkrete Anlässe und ad hoc formulierte Sicherheitsansprüche als auf Basis integrierender konzeptioneller Überlegungen – urbane Sicherheitsregimes entwickelt. Der Einsatz von neuen Sicherheitstechnologien (Videoüberwachung, RFID, Biometrie usw.) hat bei der Wahrnehmung dieser Aufgaben an Bedeutung gewonnen. Über die Zusammenhänge des Einsatzes von Sicherheitstechnik, der Entwicklung der Inneren Sicherheit und der Stadtentwicklung wurde dabei zunächst wenig diskutiert.

Tatsächliche oder vermeintliche Bedrohungen gehen aber nicht nur von singulären Schadensereignissen aus, die „global cities“ und Megametropolen betreffen, sondern auch von alltäglicher Kriminalität. Der Zuschnitt staatlicher Sicherheitspolitik in Deutschland hat sich nach 2001 erheblich verändert: Innere und äußere Sicherheit vermischen sich. Die Akteure aus den beiden Bereichen sind in stärkerem Maß auf das Zusammenwirken bei der Lösung neuer Sicherheitsaufgaben angewiesen.

Projektvorbereitende Arbeiten

Weiterführende Informationen: 
  • Floeting, Holger, Sicherheitstechnologien und neue urbane Sicherheitsregimes, ITA manu:script, Institut für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien 2006.

Online-Dokumente: