DB-Veranstaltungsticket

Rekommunalisierung – neue alte Wege der öffentlichen Daseinsvorsorge

06. October 2010 in Berlin

Derzeit gibt es in einigen Bereichen der kommunalen Daseinsvorsorge eine Rekommunalisierungs-Bewegung. So wurde auch im Land Berlin eine "Arbeitsgruppe Rekommunalisierung" eingerichtet, die sich insbesondere mit den Bereichen Wasser, Strom, Gas und Nahverkehr befasst. Hauptargument für eine Rekommunalisierung ist, dass man bestimmten öffentlichen Kernaufgaben besser gerecht wird, wenn sie in öffentlicher Regie durchgeführt werden. Unter Rekommunalisierung wird dabei nicht immer dasselbe verstanden. Der Begriff umfasst das Spektrum von einer nur begrenzten Verstärkung des öffentlichen Einflusses auf private oder teilprivatisierte Unternehmen bis hin zur umfangreichen Rückübertragung von Aufgaben, die künftig mit eigenen Sach- und Personalmitteln wahrgenommen werden.

Im Difu-Dialog werden zunächst die fachlichen Begrün­dungen für unterschiedliche Organisationsformen der Leistungserbringung erörtert und anschließend das Pro und Contra der Rekommunalisierung betrachtet. Zudem werden die Bedingungen erläutert, welche im Einzelfall und in unterschiedlichen Sektoren für oder gegen eine Rekommunalisierung sprechen können. Einen wesentlichen Aspekt bilden hierbei auch die rechtlichen Hürden und deren Bewältigung. Der Vortrag wird jeweils anhand aktueller Beispiele veranschaulicht, die sicherlich zur Diskussion anregen werden.

Beginn: 17.00 Uhr

venue:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin
chair:Ass.iur. Stefanie Hanke LL.M
Dr. Jens Libbe
Veranstalter:
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Anmeldung:
Kosten: 

Die veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

contact person: Cornelia Schmidt
Weitere Informationen: