Politik, Recht, Verwaltung

Quartiersebene als Infrastrukturverbund - Klimaschutzpotenziale und Synergien mit dem Umweltschutz

Laufzeit: seit 2019

Die Ebene des Stadtquartiers (mit ganz unterschiedlichen räumlichen Zuschnitten) hat sich als Handlungsebene der Infrastrukturentwicklung mit großen Potenzialen für den Klimaschutz und die Umweltpolitik herauskristallisiert. Sie ermöglicht im Vergleich zum Einzelgebäude höhere Synergieeffekte, ist aber weniger komplex als die gesamtstädtische Ebene.

Lasten-Nutzen-Ausgleichsinstrumente in der interkommunalen Planung – Analyse und Bewertung

Laufzeit: seit 2019

Trotz der mittlerweile reichhaltig vorhandenen Erfahrungen und der breiten Palette möglicher Instrumente ist die Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg nach wie vor kein Selbstläufer. Vor Ort wird sie zumeist als nachrangige Strategie und Zusatzaufgabe wahrgenommen. Projektübergreifende und strategische Kooperation wird zumeist als schwierig bewertet, da sich der regionale Nutzen nicht in jeder der beteiligten Kommunen gleichermaßen zu Buche schlägt und einzelne Kommunen wirtschaftlich-finanzielle Nachteile befürchten.

Difu-Umfrage "Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturvorhaben und im Netzausbau"

Laufzeit: seit 2019

Mit der angestrebten Energiewende und dem damit verbundenen Ausbau des Energienetzes wurde in Deutschland ein komplexer Prozess begonnen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung im Netzausbau stellt eine große Herausforderung dar und die Mitwirkung der Kommunen ist dabei unerlässlich.

Fallstudien guter Praxis der BNE-Verankerung in Kommunen

Laufzeit: seit 2019

Das Difu wird im Projekt „Fallstudien guter Praxis der BNE-Verankerung (Weltaktionsprogramm Bildung für Nachhaltige Entwicklung) in Kommunen“, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird, die BNE-Verankerung in zehn Kommunen beispielhaft untersuchen.

Instrumentenentwicklung zur Erfassung der raumbezogenen Sicherheitsbelange von Kindern und Jugendlichen (INERSIKI)

Laufzeit: 2019 bis 2021

Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Berlin, dem Institut für Psychologie der Universität Hildesheim und dem Kinder- und Jugendbüro Steglitz-Zehlendorf von Berlin wird das Difu 2019 bis 2021 daran arbeiteten, passgenaue Methoden für Polizei und Jugendhilfe zu entwickeln, mit denen die Sicherheitsbelange von Kindern in öffentlichen Räumen besser und zielgruppengerechter als bisher erfasst werden können.

Kommunale Bodenpolitik

Laufzeit: 2019 bis 2020

Kommunale Bodenpolitik neu aufzustellen oder richtig zu justieren ist angesichts der drängenden Fragen der Baulandentwicklung, der Aktivierung von Brachflächen und Baulücken, der rekordträchtigen Entwicklungen bei Immobilienpreisen und Mieten mit den zunehmend spürbaren Folgen für die Sozialstruktur eine der großen Herausforderungen der Stadtentwicklung.

Fachkräftebedarf in den Kommunen in Zeiten von Arbeit 4.0 Herausforderungen und Handlungsoptionen

Laufzeit: seit 2019

Der Fachkräftebedarf in den Kommunalverwaltungen, bei Eigenbetrieben und kommunalen Unternehmen ist mittlerweile so groß, dass Fördermöglichkeiten nicht ausgeschöpft, Investitionen nicht getätigt und öffentliche Dienstleistungen nur mit Einschränkungen erbracht werden können. Dabei kommt diese Entwicklung nicht überraschend.

Auswirkungen einer freiwilligen Einkreisung der Stadt Eisenach in den Wartburgkreis

Laufzeit: 2018 bis 2019

Um das Einkreisungsbegehren der Stadt Eisenach inhaltlich zu unterstützen, erstellt das Difu ein Kurzgutachten. In diesem werden mögliche Auswirkungen einer freiwilligen Einkreisung Eisenachs in den Wartburgkreis dargestellt.

Dialogbrücken im Netzausbau: Rolle, Aufgaben und Perspektiven von Kommunen im Kontext der Öffentlichkeitsbeteiligung

Laufzeit: 2018 bis 2019

Das Vorhaben verfolgt das Ziel, (potenziell) als „Dialogbrücken“ fungierende kleinere Städte und Gemeinden in Thüringen in den Blick zu nehmen und ihre Rolle bei der Öffentlichkeitsbeteiligung zu Projekten der Energiewende herauszuarbeiten.

Koproduktive und generationengerechte Finanzierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge im „Konzern Stadt“ Köln

Laufzeit: seit 2018

In dem von der Stadt Köln beauftragten Vorhaben geht es um den Wandel ausgewählter Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge. Hierfür entwickelt das Projekt verschiedene Zukunftsszenarien. In deren Mittelpunkt: das arbeitsteilige Erbringen und Bereitstellen von Leistungen und Infrastrukturen der öffentlichen Daseinsvorsorge („Koproduktion“) sowie das Abschätzen der wichtigsten Trends und ihrer Wirkungen auf zukünftige Infrastrukturbedarfe und deren Finanzierung.

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