Fallstudien

Gender Mainstreaming im Städtebau

Laufzeit: 2003 bis 2006

Durch Gender Mainstreaming soll die Gleichstellung der Geschlechter in alle Politikbereiche und (politischen) Aktivitäten integriert werden. Daher müssen auch die unterschiedlichen Lebenssituationen sowie Bedürfnisse von Frauen und Männern im Städtebau Berücksichtigung finden. Um diesen Weg für die Praxis zu erleichtern, wurde das Vorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) „Gender Mainstreaming im Städtebau“ durchgeführt, das mit einer öffentlichen Veranstaltung in Köln abgeschlossen wurde.

Publikation

Kommunale Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik im Vergleich

Veröffentlichungsangaben
Difu-Materialien, 9, 1999, 352 S., Tab., Abb., Übers., deutsch
Hinweis: Printausgabe vergriffen
Dietrich Henckel (Hrsg.)

Gartenschauen - Motor für Landschaft, Städtebau und Wirtschaft

Laufzeit: 2000 bis 2002

Das Projekt zielt auf die Vermittlung von Anwendungswissen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachnutzung von Gartenschauen in den Bundesländern. Mit Fallbeispielen aus den alten und neuen Bundesländern werden bundesweit die Traditionen und Unterschiede der verschiedenen Gartenschautypen (IGA, BUGA, LAGA) erläutert sowie Beispiele externer Praktiker gegeben. Auch Planungsansätze zukünftiger Gartenschaustädte, die bis weit in das Jahr 2013 reichen, werden einer interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt.

Interkommunale Zusammenarbeit bei der Planung und Durchführung Flächen und von Maßnahmen zum Ausgleich

Laufzeit: 2000 bis 2001

Das Difu hat in diesem vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Forschungsvorhaben die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit von Kommunen bei der Planung und Durchführung von Kompensationsmaßnahmen (Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) im Sinne des Naturschutzrechtes untersucht. Schwerpunkt der Untersuchung waren die Möglichkeiten eines naturschutzfachlich, administrativ und städtebaulich gleichermaßen effektiven sowie ökonomisch effizienten Kompensationsmanagements.

Auswirkungen der Erschließungsförderung neuer Wohngebiete

Laufzeit: im Jahr 1997

Im Auftrag des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg untersuchte das Difu die Auswirkungen der Erschließungsförderung von Wohngebieten durch das Land nach der Förderrichtlinie zur städtebaulichen Planung und Vorbereitung von Stadtentwicklungsvorhaben. Erfaßt wurde, ob die Fördermittel effektiv und zielgerichtet eingesetzt wurden, d.h.

Entwicklung neuer Funktionsmischung in Berlin

Laufzeit: im Jahr 1996

Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Umweltschutz und Technologie untersuchten das Büro für Stadt- und Regionalplanung "Baasner, Möller & Langewald" und das Difu die Möglichkeiten für eine Förderung und Entwicklung kleinräumig gemischter Strukturen, insbesondere für die im Flächennutzungsplan von 1994 neu dargestellten "Gemischten Bauflächen" M2.

Die Untersuchungsergebnisse gründen sich auf mehrere Arbeitsschritte:

Die Flächennutzungsplanung - Bestandsaufnahme und Perspektiven für die kommunale Praxis

Laufzeit: im Jahr 1996

Der Flächennutzungsplan stößt derzeit auf das Interesse der Planer in den Gemeinden - wie schon lange nicht mehr. Anlaß sind zum einen die durch die deutsche Einheit grundlegend veränderten Rahmenbedingungen der städtebaulichen Entwicklung vor allem in Ostdeutschland.

Auswirkungen städtebaulicher Verträge auf die Bewilligung von Mitteln aus Förderprogrammen Brandenburgs

Laufzeit: im Jahr 1996

Im Auftrag des Ministeriums für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg untersuchte das Difu anhand von sechs Fallstudien, ob und auf welche Weise sich Vereinbarungen zwischen Investoren und Gemeinden in einem städtebaulichen Vertrag auf die Voraussetzungen für die Bewilligung von Fördermitteln aus verschiedenen Förderprogrammen des Landes auswirken. Untersucht wurde des weiteren, wie sich die Leistungen des Investors bei der Schlußabrechnung der Fördermittel auswirken. Die Untersuchungen wurden im Februar 1996 abgeschlossen.

Planerische Vorsorge für Ausgleich und Ersatz in Bauleitplänen

Laufzeit: im Jahr 1996

Im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) wurde von April 1994 bis Februar 1996 das Forschungsvorhaben "Planerische Vorsorge für Ausgleich und Ersatz in Bauleitplänen" bearbeitet. Ziel des Projekts war es, vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse der Planungspraxis in den Städten und Gemeinden eine fallbezogene Einschätzung der Wirkungsweise der Neuregelung zur Eingriffsregelung in der Bauleitplanung vorzunehmen.

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