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Kommunale Lärmaktionsplanung

Von der Planung zur Aktion

Veröffentlichungsangaben
Difu-Papers, 24 S., mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis, 2015
Dipl.-Geogr. Kathrin Schormüller, Dipl.-Geografin Nicole Langel

Aus zahlreichen Umfragen geht hervor, dass Lärm für die Bevölkerung eine der am stärksten empfundenen Umweltbeeinträchtigungen ist. Dies ist leicht nachvollziehbar, sind doch die Auswirkungen von Lärm insbesondere in den Städten für jede und jeden von uns direkt spürbar.

Die Lebensqualität in Städten ist wesentlich durch den Lärm beeinflusst, der von Straßen, Schienenwegen, Flughäfen sowie Industrie- und Gewerbeanlagen ausgeht. Lärm verursacht auch gesundheitliche Probleme, verringert die Attraktivität öffentlicher Flächen und ist mit negativen ökonomischen Folgen verbunden – Letzteres insbesondere durch Wertverluste für die Immobilienwirtschaft und Kosten im Gesundheitswesen. Umgebungslärm zu vermeiden und zu vermindern ist daher von erheblicher Bedeutung für den Erhalt der Attraktivität von Städten als Wohn- und Aufenthaltsorte.

Viele Kommunen sind durch die EU-Umgebungsrichtlinie und deren Umsetzung in deutsches Recht verpflichtet, Lärmkarten aufzustellen und darauf aufbauend Lärmaktionspläne auszuarbeiten. Doch die Aufstellung eines Lärmaktionsplans allein reduziert die Lärmbelastung nicht. Auf die Maßnahmen zur Lärmminderung kommt es an, doch gerade bei deren Umsetzung stehen die Kommunen häufig vor erheblichen Schwierigkeiten, die nicht nur finanzieller Art, sondern beispielsweise auch durch mangelnde Akzeptanz geprägt sind. In dem in Kürze erscheinenden Difu-Paper "Kommunale Lärmaktionsplanung – Von der Planung zur Aktion" wird zunächst ein Überblick über die Lärmaktionsplanung und deren Umsetzung in den Kommunen gegeben. Anschließend werden anhand erfolgreicher Beispiele aus der kommunalen Praxis Möglichkeiten aufgezeigt, Maßnahmen zur Lärmminderung umzusetzen.

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