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Urban Icons

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ISBN: , Preis: 10.00€


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Der Schwerpunkt des Hefts "Urban Icons" widmet sich emblematischen wahrzeichenhaften Bauten in Städten und richtet den Fokus auf deren gewandelte Gestaltung, Wahrnehmung und Bedeutung seit den 1950er Jahren. Celina Kress und Marc Schalenberg vom Center for Metropolitan Studies der TU Berlin sowie Sandra Schürmann von der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg umreißen in ihrem Leitartikel das Forschungsfeld zwischen der Planung und Errichtung singulärer, einprägsamer Bauten, ihrer bildhaften Reproduktion und medialen Zirkulation, sowie ihrer soziokulturellen Aneignung im Zusammenspiel von Akteuren und Netzwerken in der Stadt.

Christa Kamleithner und Roland Meyer von der Universität der Künste Berlin machen ihre kulturtheoretischen Überlegungen zum Prozess der Ikonisierung und der Zirkulation und Funktionsweise von Bildern emblematischer Bauten an klassischen Architekturikonen wie dem Eiffelturm oder dem Empire State Building fest und verweisen auf verschiedene mediale Repräsentationsformen bis hin zum Film. In Fallstudien zum Atomium in Brüssel, dem Berliner Fernsehturm und dem Warschauer Kulturpalast verfolgen Dominik Scholz vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Nele Güntheroth von der Stiftung Stadtmuseum Berlin und Anja Früh von der Université de Fribourg/CH sowie Michael Murawski von der University of Cambridge den Bedeutungswandel von Ikonen der Technik und des Fortschrittsglaubens zu vieldeutigen Bildzeichen der Gegenwart, ihrer Zirkulation in Bildern und Reproduktionen sowie ihrer Aneignung in der Bevölkerung. Dem 1997 fertig gestellten, signifikanten Guggenheim Museum in Bilbao stellt Frank Roost vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund die Aufwertungsbemühungen durch Großzeichenarchitektur im Ruhrgebiet gegenüber. Christian Salewski von der ETH Zürich beschäftigt sich mit der Erweiterung des ikonischen Entwerfens vom einzelnen Gebäude auf den Städtebau. Die Analyse urbaner Ikonen aus verschiedenen disziplinären Perspektiven macht politische, ökonomische und gesellschaftliche Ausprägungen des Strukturwandels am Ende des 20. Jahrhunderts und die zentrale Bedeutung ihrer visuellen Kommunikation deutlich sichtbar.

In der Rubrik "Forum" berichtet Christoph Kreutzmüller von der Humboldt-Universität zu Berlin über neuere Forschungsperspektiven zur Gesellschaftsgeschichte des Nationalsozialismus in Berlin und skizziert ein laufendes größeres Forschungsvorhaben zu diesem Thema. Das aktuelle Heft der Informationen zur Modernen Stadtgeschichte bietet wie stets auch einen umfangreichen Berichtsteil über im zweiten Halbjahr 2011 abgehaltene stadthistorische Konferenzen und informiert über die für die nähere Zukunft geplanten einschlägigen Tagungen.

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