Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen in Deutschland

Bereich 
Institutsleitung / Geschäftsführung, Mobilität
Bearbeiter 
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS)
Themenfelder 
Laufzeit 
im Jahr 2019

Das Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) in Potsdam hat im Rahmen der „Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 - Arbeitsgruppe Zukunft der Arbeit“ das Difu mit der Erstellung einer Studie zum Thema „Strukturwandel der Arbeit im Kontext der Agenda 2030/Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie am Beispiel gemeinschaftlicher Mobilitätsformen in Deutschland“ beauftragt. Die Studie adressiert Fragestellungen an den Schnittstellen von der Entwicklung neuer Mobilitätsangebote, aber auch mobiler Dienstleistungen und erwerbsförmig sowie nicht-erwerbsförmig verfasster Arbeit, d.h. der sog. Sorgearbeit, Care-Arbeit oder reproduktiver Tätigkeiten.

Im ersten Schritt der Untersuchung wird ein Überblick zu den Entwicklungen im Bereich gemeinschaftlicher Mobilität und mobiler Dienstleistungen mit Blick auf städtische und ländliche Räume erarbeitet. Die skizzierten Entwicklungen werden im zweiten Schritt vor dem Hintergrund der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) reflektiert, welche sich an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung orientiert (Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für einen Transformationsprozess in Richtung Nachhaltigkeit (SDG)). Entsprechend der an Fragen des Wandels der Arbeit ausgerichteten Grundperspektive der Studie gilt besonderes Augenmerk dem Nachhaltigkeitsziel 8 „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“. Dieses Ziel in DNS und SDG fokussiert auf dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle.

Dritter Schritt in der Bearbeitung der Studie ist die Analyse des Strukturwandels der Arbeit, dargestellt am Beispiel der gemeinschaftlichen Mobilitätsformen. Zu betrachten sind dabei mögliche Änderungen bei Arbeitsformen und -bedingungen sowie bei Qualifikationsprofilen, aber auch Beschäftigungseffekte und Verschiebungen der Akteurskonstellationen. Im vierten Schritt werden Auswirkungen auf die alltägliche Lebensführung inklusive der sog. reproduktiven Tätigkeiten untersucht. Besonders beachtet wird dabei, dass nicht erwerbsförmige Tätigkeiten deutlich überproportional von Frauen verrichtet werden. Ihren Abschluss findet die Studie in Schlussfolgerungen für die Umsetzung der DNS im Bereich Arbeit.

Die Studie wird nach ihrer Veröffentlichung durch den Auftraggeber zum Download zur Verfügung stehen.