Quartiersebene als Infrastrukturverbund - Klimaschutzpotenziale und Synergien mit dem Umweltschutz

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Robert Riechel (Projektltg.)
Status 
laufend
Auftraggeber 
Umweltbundesamt (UBA)
Themenfelder 
Laufzeit 
seit 2019

Die Ebene des Stadtquartiers (mit ganz unterschiedlichen räumlichen Zuschnitten) hat sich als Handlungsebene der Infrastrukturentwicklung mit großen Potenzialen für den Klimaschutz und die Umweltpolitik herauskristallisiert. Sie ermöglicht im Vergleich zum Einzelgebäude höhere Synergieeffekte, ist aber weniger komplex als die gesamtstädtische Ebene.

Ausgehend von der energetischen Stadtsanierung (Steigerung der Energieeffizienz und Umstellung auf erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung) werden die Vorteile der Quartiersebene gegenüber dem Einzelgebäude herausgearbeitet. Dazu erfolgt eine Auswertung bestehender Projektionen und Szenarien, Pilotprojekte sowie der einschlägigen Literatur. Auf dieser Grundlage werden für die Handlungsebene Quartier potenzielle Schnittmengen und Synergien mit anderen Infrastrukturbereichen (Mobilität, (Ab)Wasser, Abfall, Freiraum) identifiziert. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Bundespolitik zur Unterstützung der Potenziale im Quartier abgeleitet.

Das Gutachten wird im Auftrag des SRU erstellt. Es geht in dessen Hauptgutachten ein, das 2020 veröffentlicht werden soll. Der Rolle von Stadtquartieren für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist darin ein eigenes Kapitel gewidmet.