Monitor Nachhaltige Kommune II

Themenfelder 
Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Dr. Jasmin Honold (Projektltg.), Dr. Busso Grabow, Dr. Sebastian Köllner, Dr. Dirk Assmann, Detlef Landua, Dr. Jochen Roose
Auftraggeber 
Bertelsmann-Stiftung
Laufzeit 
2017 bis 2018
Status 
abgeschlossen

Im September 2015 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Agenda 2030 mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs). Situation und Entwicklung der SDGs auf kommunaler Ebene mit Indikatoren abzubilden, ist Gegenstand des Projekts „Monitor Nachhaltige Kommune II".

Das Gesamtprojekt Monitor Nachhaltige Kommune zielt darauf ab, Kommunen bei einem systematischen und wirkungsorientierten Nachhaltigkeitsmanagement vor Ort zu unterstützen. Im Pilotprojekt 2015 bis 2016 entwickelte das Difu im Auftrag und gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung und begleitenden Gremien einen Indikatorenkatalog, um Kommunen geeignete Kennzahlen zur Messung ihrer nachhaltigen Entwicklung bereitzustellen. Zudem wurden durch eine Befragung der Verwaltungsspitzen sowie durch gute Praxisbeispiele Einblicke in das kommunale Nachhaltigkeitsmanagement ermöglicht. Weitere Informationen und Downloads zum Pilotprojekt finden Sie hier.

Ein Ziel des im Frühjahr 2017 gestarteten Folgeprojekts ist es, die Bausteine des Pilotprojekts auszubauen und um weitere Perspektiven zu ergänzen. So wurden Kommunalpolitikerinnen und -politiker als weitere wichtige Akteursgruppe im Nachhaltigkeitsmanagement befragt. Außerdem wurde der Indikatorenkatalog erweitert. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) arbeiten das Difu und die Bertelsmann Stiftung weiter an den Indikatoren für ein Monitoring der Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene und stellen den Kommunen entsprechende Kennzahlen für flächendeckend verfügbare Indikatoren bereit.

Ein Projektbeirat begleitet das Projekt über die gesamte Laufzeit. In ihm sind ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der weiteren Partnerinstitute und ausgewählter Vorreiterkommunen in Sachen Nachhaltigkeit vertreten.

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