Lebenswerte Kleinstädte im demografischen Wandel – Lebensqualität erhalten durch ein sektorenübergreifendes interkommunales Entwicklungsmanagement (lebensWert)

Themenfelder 
Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Jan Hendrik Trapp (Projektltg.), Robert Riechel, Ass.iur. Stefanie Hanke LL.M, Dipl.-Inf. (FH) Steffen Ehlers, Institut für sozial-ökologische Forschung gGmbH (ISOE), Kreisstadt Eschwege (Fachbereich Planen und Bauen)
Auftraggeber 
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit 
2016 bis 2019
Status 
laufend

Der demografische Wandel erfordert auch in Kleinstädten erhebliche Anpassungen bei den Angeboten der Daseinsvorsorge, um die Lebensqualität vor Ort zu sichern. Gefragt sind passgenaue Instrumente und Organisationsmodelle für eine handlungsfeldübergreifende Koordination und für interkommunale Kooperationen. Das Difu erarbeitet in dem Projekt gemeinsam mit der Kreisstadt Eschwege Werkzeuge und Modelle für ein sektorenübergreifendes, interkommunal abgestimmtes Entwicklungsmanagement. Dieses soll für Kleinstädte in strukturschwachen Regionen Deutschlands anwendbar sein.

Das Entwicklungsmanagement geht von den Handlungsfeldern Wohnen, Wasser und Energie aus. Es bietet Möglichkeiten, einen umfassenden Blick auf die Lebensqualität vor Ort zu entwickeln: von der Bestandsaufnahme und Prognose der örtlichen Bedingungen über Akteursbeteiligung bis hin zur Projektentwicklung und Umsetzungsbegleitung. Die Aufgaben des Difu hierbei: Entwickeln und Systematisieren von Bausteinen eines Organisations- und Managementmodells für Infrastrukturen der Daseinsvorsorge sowie das Begleiten einer abgestimmten räumlichen Entwicklung.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Vorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme „Kommunen innovativ, Laufzeit: 6/2016 – 5/2019.