Urban Audit Analyse

Bereich 
Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen
Bearbeiter 
Dr. Beate Hollbach-Grömig (Projektltg.), Dipl.-Sozialwiss. Antje Seidel-Schulze (Projektltg.), RWI Essen (Projektltg.), Externe
Kooperationspartner 
Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, NEA Transport research and training, Policy Research & Consultancy – PRAC
Status 
abgeschlossen
Auftraggeber 
EU-Kommission, Generaldirektion Regionalpolitik (DG REGIO)
Themenfelder 
Laufzeit 
2008 bis 2010

Im Jahre 2006/2007 wurde mit dem Bericht "State of European Cities Report" die erste umfassende Analyse des Europäischen Urban Audit Projektes veröffentlicht. Darin wurden die seit 2001 im Städteaudit erhobenen Daten ausgewertet und in Kapiteln über Bevölkerungsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit von Städten, Lebensbedingungen und administrative Leistungsfähigkeit von Städten dargestellt. Außerdem wurde eine Typologie der Städte angefertigt, die als Grundlage für einen Vergleich der Städte dienen kann.

Die Studie soll als Quelle der Inspiration für Forschungsarbeiten zur Stadtentwicklung auf nationaler und/oder europäischer Ebene verstanden werden, außerdem Grundlage für Empfehlungen der Europäischen Städtepolitik sein. Die aktuelle Analyse verfolgt daher folgende Ziele:

1.) Erstellung eines zweiten "Berichts über den Zustand europäischer Städte" u.a. mit einer Überarbeitung der Typologie der Städte, die im ersten Bericht für 13 verschiedene Städtetypen vorgeschlagen wurde. Mit Hilfe der neuen Daten aus der Datenerhebung 2006/2007 wird ge prüft, ob diese Typisierung der Städte(2006/2007) in Kategorien noch sinnvoll ist und ggf. eine veränderte oder neue Typologie vorgeschlagen. Außerdem wird der Bericht Empfehlungen zu folgenden Aspekten enthalten:

  • Liste der Indikatoren, die für die nächste Datenerhebung (2009/2010) herangezogen werden sollte;
  • Weitere erforderliche quantitative oder qualitative Forschungsarbeiten;
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der Indikatoren und der Analyse von Trends und Entwicklungen auf der Ebene der Städte;
  • Weitere Entwicklungsstrategien für Städte und städtische Ballungsgebiete.

2.) Verbreitung der Ergebnisse der zweiten Datenerhebung des Städteaudits, z.B. in Form einer Publikation "Key figures in European cities" mit Schlüsselangaben zu europäischen Städten.

3.) Einrichtung eines Urban Audit Städtepanels, an dem Vertreter aus 30 Urban Audit Städten mitwirken und die Analyse begleiten. Die Mitglieder des Panels müssen sich bereit erklären, eigene Kommentare abzugeben und im Wege der Beisteuerung von Informationen aus den am Städteaudit teilnehmenden Städten in ihrem Land einen Beitrag zur Analyse zu leisten. Ein Workshop ist für März 2009 in Berlin geplant.