Fläche im Kreis - Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung

Themenfelder 
Bereich 
Umwelt
Bearbeiter 
Auftraggeber 
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Kooperationspartner 
Projektgruppe Stadt + Entwicklung, Sonderforschungsgruppe Institutionenanalyse (sofia)
Laufzeit 
2004 bis 2007
Status 
abgeschlossen

Seit Dezember 2003 bearbeitete das Difu das ExWoSt-Forschungsfeld „Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung – Fläche im Kreis“. Zentraler Gegenstand des Vorhabens war die Durchführung von Planspielen zur Flächenkreislaufwirtschaft in den Regionen Stuttgart, Mölln, Rheinhessen-Nahe und Nordthüringen sowie in der Stadt Duisburg. Im Rahmen der Planspiele wurden Lösungsansätze ermittelt, mit denen Städte und Stadtregionen die Inanspruchnahme alter und neuer Flächen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft erreichen können. Geprüft wurde ein Policy-Mix, mit dem unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen in einer Kombination aus rechtlichen, planerischen und ökonomischen Instrumenten die in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie verankerten Ziele zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme auf 30 Hektar je Tag und der vorrangigen Innenentwicklung (Verhältnis von Innen- zu Außenentwicklung = 3:1) bis zum Jahr 2020 erreicht werden können. Die Planspiele starteten im Januar 2005 vor Ort mit einer Vorphase, die Planspielworkshops und die darauf folgenden Auswertungen erstreckten sich bis Mitte 2006. Seitdem wurden die dreibändige Sonderveröffentlichungsreihe „Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft“, ein Abschlussbericht in der BBR-Reihe „Werkstatt: Praxis“ ein 20-minütiger Videofilm sowie ein Trailer zur Flächenkreislaufwirtschaft veröffentlicht. Darüber hinaus soll eine DVD alle Veröffentlichungen des Forschungsfelds dokumentieren. Am 17.11.2006 fand als Projektabschluss die Konferenz „Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft“ statt“. Das Projekt hatte eine Restlaufzeit bis April 2007. Ausblick: Das Thema Flächenkreislaufwirtschaft soll aufgrund der anhaltenden Aktualität weiterhin intensiv begleitet werden. Folgeprojekte zur Bearbeitung offener Forschungsfragen werden angestrebt. Enge inhaltliche Verknüpfungen ergeben sich im Rahmen der projektübergreifenden Begleitung von REFINA. Fallstudienstädte/involvierte Städte: Stadt Duisburg, Region Mölln, StadtRegion Stuttgart, Region Rheinhessen-Nahe, Planungsregion Nordthüringen.

Weiterführende Informationen: